Donnerstag, 22. März 2012

Wer gut schmiert ...

Wie gewohnt kommt nach dem Aufstehen und Frühstücken erst mal der große,lange,steile Berg.Aber nach meiner Griechenlanderfahrung gibt es eigentlich kaum Berge,die in irgendeiner Weise bedrohlich oder beängstigend sind.(Obwohl, Pamir,Himalaya und Taishan liegen noch nicht in Sichtweite und ich weiß nicht,wie die Versorgungslage dort ist.Aber da mache ich mir jetzt noch keine Gedanken.)Als ich zu der ersten großen Tankstelle komme möchte ich meine Felgen mal wieder etwas "wässern",denn da gibt es ein knarrendes Geräusch,das nur verschwindet,wenn die Felgen mit viel Wasser in Kontakt kommen und das so etwa alle 14 Tage.Die Tankstelle ist mit zwei Mann besetzt,aber es gibt hier kein Benzin,weil gerade ein Besitzerwechsel stattfindet und der neue Besitzer erst mal alles umbauen will.Deswegen haben die Burschen viel Zeit und natürlich auch Tee.Bevor der Wasserhahn aufgedreht wird gibt es erstmal was zu trinken.Dann darf die Felge gewässert werden und zugleich wird festgestellt,das die Kette Öl braucht und gereinigt werden muß.Leider war der Druckluftschlauch kaputt und damit eine Generalüberholung nicht möglich.Die Namen werden ausgetauscht,was hier irgendwie eine besondere Maßnahme ist,wenn man jemanden mag.Weiter gehts bergan und bald bin ich dann auch wieder im ewigen Schnee und es wird kalt.Der Himmel bezieht sich aber es sieht nicht nach Regen aus.Es geht diesmal auf 1200 m Passhöhe aber dann wieder eine herrliche Abfahrt,fast bis nach Marzifon,der heutigen Tagesetappe.Die Stadt liegt am nördlichen Rand einer Ebene und die Strasse führt etwa 15 km schnurgerade auf sie zu.da hat man gleich den Blick auf die Berge,die morgen drankommen. Natürlich schneebedeckt und abweisend.Da weiß ich gleich,wie der Tag morgen beginnt,wenn es dann nach Samsun geht.Aber die Kette ist ja gut geschmiert!!

1 Kommentar:

  1. Super Radweg Jügü, den Du da rauffährst, und zu steil erscheint er mir auch nicht. Hopp Hopp-----

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