Seit ich Georgien durchquert habe,bin ich fast nur durch Gebiete gefahren,die entweder Wüste oder Steppe waren.Das werden die Leute von Aserbaidschan zwar nicht so sehen wollen aber mir kam es halt so vor.Als ich vorgestern die letzten Kilometer von Nukus nach Chiwa(Xiva,Shiva,Khiva ) zurücklegte,empfand ich es als eine Erlösung,endlich mal wieder einen grünen Wald zu sehen und Bäume unter deren Schatten man sich ausruhen kann,wenn die Mittagssonne herunterknallt. Die Oase von Shiva liegt an einem Nebenweg der Seidenstrasse.Hier gibt es noch einige guterhaltene Bauwerke aus dem 19.Jahrhundert,die für den Tourismus liebevoll restauriert worden sind.Die Stadt macht auf mich den Eindruck eines usbekischen Rothenburg,denn wenn abends die Busse der Touristen weg sind wird es sehr ruhig hier.
In dem Hotel,in dem ich untergebracht war,traf ich noch ein paar Touristen aus Deutschland,die eine Individualtour durch Usbekistan machten,einen holländischen Archäologen und ein junges Paar aus Australien.Mit dieser Gruppe machten wir eine Tour mit einem Kleinbus,um die Lehmburgen der Umgebung zu besichtigen.Diese nun halbverfallenen Fliehburgen waren ganz aus getrockneten Lehmziegeln erbaut und werden seit Jahrhunderten wohl nicht mehr gebraucht und zersetzen sich nun langsam durch die Witterung.Die einzigen Bewohner sind Massen von Vögeln,die sich in den Lehmwänden ihre Nester gebaut haben.Die Ruinen sehen oft sehr malerisch aus und sind eine der Attraktionen dieser Gegend.Die meisten dieser Gemäuer liegen mitten in der Landschaft und bei denen,die irgendwo am Rande von Dörfern liegen laufen sofort alle Kinder zusammen um die Fremden zu sehen.In einem Fall war ein junges Mädchen dabei,die uns ohne Scheu einige der Anstandsregeln der Oase beibrachte,wie zum Beispiel;Damen laufen niemals mit unbedeckten Knien in der Gegend herum.Ein Jurtenlager war die Anlaufstelle für unser Mittagessen und man servierte uns das traditionelle Essen der Hirten,nicht ohne den Hinweis,das man normalerweise schon mal die eine oder andere Flasche Wodka dazu trinken sollte.Unsere Gruppe war da allerdings nicht so experimentierfreudig und der Wodka blieb unangetastet.Am Abend habe ich mich dann noch mit dem deutschen Ehepaar auf ein oder zwei Biere zusammengesetzt und wir tauschten Reiseerfahrungen aus.Da es der vorletzte Abend ihrer Reise war,schenkten sie mir noch ihre letzten Durchfalltabletten und ihren Reiseführer(wofür ich mich nochmal besonders bedanke,weil ich beides sicher noch recht gut gebrauchen kann!!).Am anderen Tag traf ich eine deutsche Radlerin,die scheinbar das Radfahren zum Leben braucht.Die Dorothee aus Lörrach ist schon zwei oder dreimal um die Welt gefahren und wird nicht müde,es immer wieder zu tun.Sie hatte gerade einen Sandsturm hinter sich und noch ein paar andere Strapazen,denen ich durch bequemes Zugfahren aus dem Weg gegangen bin.Sie mußte dann auch früh ins Bett,weil sie sehr früh am Morgen weiter durch die Wüste fahren wollte.Als mein Taxi am anderen Morgen auf mich wartete,war sie bereits in einer Staubwolke in der Kizilikumwüste verschwunden.Die Strasse von Khiva nach Buchara ist so miserabel,das man stellenweise eigentlich von einem Feldweg sprechen müßte,wenn es nicht eine wichtige Verbindung zwischen den Städten Nukus und Buchara wäre.Hier quälen sich die LKWs und die Touristenbusse und die Viehtransporte durch den Staub,und ich saß im Taxi und habe zwar auch geschwitzt und nicht nur wegen der Sonne.Der Fahrer meinte,die Strecke zu kennen und fuhr manchmal einen sehr abenteuerlichen Kurs.das ich uns einige Male schon im Wüstensand stecken sah.Doch wir erreichten die Oase Buchara unbeschadet und es war auch genügend Wasser da, um meinen Angstschweiß abzuwaschen und genügend Bier um die Flüssigkeitsdepots wieder aufzufüllen.
Ein kurzer Spaziergang am Abend durch die Stadt bei Dunkelheit machte schon Lust auf mehr und ungeduldig schlief ich dem nächsten Tag entgegen.
Das usbekische Geld ist ein Horror. 1ooo Sum sind ca 30 Eurocent und es gibt keine größeren Scheine als 1000.
Das führt dazu,das du dich fühlst wie Onkel Dagobert,wenn du eine Cola kaufst oder Essen gehst.Da ist dann der Geldzählvorgang langwieriger als die Zeit,die du brauchst um die Mahlzeit zu essen.Die Amerikaner,die ich in Nukus traf,kauften ein Bild eines Künstlers das dort zu haben war.Der Kent kam mit einer Plastitasche voller Geld daher,weil es auch nicht möglich war,mit Visakarte zu bezahlen.Da es ein öffentliches Museum war haben sie auch keine Dollar genommen,so das sie 1.350 000 Sum zählen und gegenzählen mussten.Aber wo die Ungeübten sich schwertun,haben die Leute hier sich schon eine Fingerfertigkeit angelernt,das es relativ schnell geht,außer ich muß das kontrollieren.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Freitag, 25. Mai 2012
Auf der Seitenstrasse
Kommt man zufällig einmal in seinem Leben nach Nukus,so muß man das nicht unbedingt als ein Unglück betrachten.Normalerweise weiß man es ja nicht,aber Nukus ist in Kunstkennerkreisen sehr bekannt denn es hat ein hervorragendes Museum.Dieses Museum stellt die größte Sammlung russischer und usbekischer Avantgarde von 1918 bis 1935 aus,also Kunst aus einer Zeit in der die Künstler der UdSSR ihr Schaffen nicht frei wählen und gestalten konnten.Der Stalinismus schrieb die Richtung des Sozialistischen Realismus vor und nicht linientreue Künstler wurden vom Kunstbetrieb des Landes ausgeschlossen nach Sibirien verbannt und ihre Werke zerstört.
Die Museen der Welt fragen häufig an,ob sie sich Bilder für Ausstellungen ausleihen können.Aber es gab sie doch,die,die sich nicht in der Parteilinie als Künstler wieder fanden und ihren Gefühlen folgten und das malten oder gestalteten was sie bewegte.Da gibt es Werke von Künstlern,die trotz ihrer hohen Qualität und Eigenständigkeit vom internationalen Kritikerwesen nicht die genügende Beachtung finden.Es kann auch anders sein,aber ich habe von diesen Künstlern noch nicht allzu viel gehört und finde das schade.Die abgeschiedene Lage der Stadt war sicher einer der Gründe,das sich die Sammlung des Malers Igor Savitsky hier unzerstört erhalten konnte und der war es auch,der die Gründung des Museums vorantrieb,bis man schließlich,nach dem Zerfall der Sowjet Union hier ein usbekisches Nationalmuseum baute,das von Kennern aus der ganzen Welt besucht wird.
Ich wurde durch zwei amerikanische Touristen auf dieses Museum aufmerksam und bin froh,das ich mich ihnen anschließen konnte,um die Ausstellung zu besuchen.Wir wurden von einer sehr gut unterrichteten Dame durch die Räume geführt und da wir nur zu dritt waren hatte die Führerin Zeit,auf die meisten unserer Fragen einzugehen,so wurden diese drei bis vier Stunden im Museum für mich ein Höhepunkt meiner Reise.
Eine eigene Abteilung des Museums widmet sich ganz der Tragödie des Aral Sees,der seit vielen Jahren vor dem völligen Austrocknen bedroht ist und nurmehr in Resten von Wasserpfützen zu sehen ist.Die Landschaft gleicht einer Wüste.Den Menschen die hier lebten und vom Fischfang lebten,ist die Lebensgrundlage weitestgehend entzogen und es fand und findet immer noch eine Flucht aus diesen Gebieten statt,da die vom Wind aufgewirbelten Staubwolken als Gesundheit gefährdend erkannt werden und die Menschen die hier wohnen sehr häufig an Erkrankungen der Lungen und der Atemwege leiden.
Die Stadt Nukus ist eine Gründung der UdSSR und es wurden hier Experimente mit chemischen Waffen durchgeführt,die für die Menschen hier sicherlich auch nich besonders gesund gewesen sind.Darum werde ich mich auch nicht zu lange hier aufhalten und schon morgen nach Khiva weiterfahren,einem Ort,der als fester Programmpunkt für Besucher der Seidenstrasse eingeplant ist.
Die Bilder,die ich hier zeige sind in Beineu gemacht und zeigen meine freundlichen Helfer Aksharkan und Kairat.Das waren wirklich nette Menschen,die mich mit ihrer Freundlichkeit beglückt haben und denen ich zu großem Dank verpflichtet bin.Das andere Bild ist im Museum von Nukus gemacht und hier seht ihr Kent und Meggan aus USA,die so freundlich waren,mich in das Museum mitzunehmen.
Die Museen der Welt fragen häufig an,ob sie sich Bilder für Ausstellungen ausleihen können.Aber es gab sie doch,die,die sich nicht in der Parteilinie als Künstler wieder fanden und ihren Gefühlen folgten und das malten oder gestalteten was sie bewegte.Da gibt es Werke von Künstlern,die trotz ihrer hohen Qualität und Eigenständigkeit vom internationalen Kritikerwesen nicht die genügende Beachtung finden.Es kann auch anders sein,aber ich habe von diesen Künstlern noch nicht allzu viel gehört und finde das schade.Die abgeschiedene Lage der Stadt war sicher einer der Gründe,das sich die Sammlung des Malers Igor Savitsky hier unzerstört erhalten konnte und der war es auch,der die Gründung des Museums vorantrieb,bis man schließlich,nach dem Zerfall der Sowjet Union hier ein usbekisches Nationalmuseum baute,das von Kennern aus der ganzen Welt besucht wird.
Ich wurde durch zwei amerikanische Touristen auf dieses Museum aufmerksam und bin froh,das ich mich ihnen anschließen konnte,um die Ausstellung zu besuchen.Wir wurden von einer sehr gut unterrichteten Dame durch die Räume geführt und da wir nur zu dritt waren hatte die Führerin Zeit,auf die meisten unserer Fragen einzugehen,so wurden diese drei bis vier Stunden im Museum für mich ein Höhepunkt meiner Reise.
Eine eigene Abteilung des Museums widmet sich ganz der Tragödie des Aral Sees,der seit vielen Jahren vor dem völligen Austrocknen bedroht ist und nurmehr in Resten von Wasserpfützen zu sehen ist.Die Landschaft gleicht einer Wüste.Den Menschen die hier lebten und vom Fischfang lebten,ist die Lebensgrundlage weitestgehend entzogen und es fand und findet immer noch eine Flucht aus diesen Gebieten statt,da die vom Wind aufgewirbelten Staubwolken als Gesundheit gefährdend erkannt werden und die Menschen die hier wohnen sehr häufig an Erkrankungen der Lungen und der Atemwege leiden.
Die Stadt Nukus ist eine Gründung der UdSSR und es wurden hier Experimente mit chemischen Waffen durchgeführt,die für die Menschen hier sicherlich auch nich besonders gesund gewesen sind.Darum werde ich mich auch nicht zu lange hier aufhalten und schon morgen nach Khiva weiterfahren,einem Ort,der als fester Programmpunkt für Besucher der Seidenstrasse eingeplant ist.
Die Bilder,die ich hier zeige sind in Beineu gemacht und zeigen meine freundlichen Helfer Aksharkan und Kairat.Das waren wirklich nette Menschen,die mich mit ihrer Freundlichkeit beglückt haben und denen ich zu großem Dank verpflichtet bin.Das andere Bild ist im Museum von Nukus gemacht und hier seht ihr Kent und Meggan aus USA,die so freundlich waren,mich in das Museum mitzunehmen.
Sonntag, 20. Mai 2012
Letzter Tag im Luxus
Das Taxi kommt gleich und bringt mich zum Bahnhof .Eigentlich habe ich viel zu viel Zeit für dieses Land eingeplant,und deswegen habe ich die meiste Zeit hier in Aktau zugebracht.Diese Stadt war jetzt nicht so interessant , das es wert gewesen wäre,so lange hier zu bleiben,aber das Hotel war doch sehr angenehm und das Bett sehr weich und sauberer als mein Zelt in der Wüste.Ich fahre jetzt nach Shetpe ,werde dort eine Nacht bleiben und morgen mit dem Zug weiter nach Beineu fahren, denn die Strasse zwischen diesen beiden Orten verdient diese Bezeichnung nicht.Das wurde mir zumindest von Einheimischen berichtet.Dann kann ich übermorgen in Richtung Usbekistan fahren und sehen,dass ich bis zum 24.05. über die Grenze komme.Auf der Landkarte sieht das alles ziemlich verlassen aus und ich glaube nicht, dass ich da in den nächsten Tagen irgendein Hotel finden werde. Deswegen wird wohl in nächster Zeit erst mal Funkstille sein.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Der Retter naht
Neulich in der Früh,ich fahre so vor mich hin durch die kasachische Steppe,auf einer Strasse,die hinter mir kerzengerade im Nichts verschwindet und vor mir kerzengerade im Nichts beginnt,da sehe ich ein paar hundert Meter vor mir einen großen Stein auf der Strasse liegen.Als ich näher komme,sehe ich,das der Stein sich bewegt und als ich noch näher heranfahre,bleibt der Stein einfach liegen und stellt sich tot.Als ich meine Sonnenbrille abnehme ,sehe ich,das der Stein eine schon etwas größere Schildkröte ist.Da höre ich auch schon aus der Ferne einen Lastwagen heranrollen,parke mein Gespann und schreite zur Rettung.Schnell packe ich das Tier,es zischt mich an,verzieht sich aber unter seinen Panzer und wusch ist der LKW vorbei.Uff!! eine gute Tat!!!
Ich schaue mich um und sehe rechts und links von der Strasse mehrere Schlammseen,in denen sich wohl nach dem langen Winter viel Wasser angesammelt hat,das aus diesen Mulden nicht abläuft.In diesem Schlamm scheinen sich diese Tiere sehr wohl zu fühlen,denn ich sehe ein paar Meter weiter noch eine andere Schildkröte,die über die Strasse will und dann noch eine.Scheinbar wandern diese Tiere,wie bei uns die Kröten zu bestimmten Zeiten zu ihren Brutplätzen,wo sie ihre Eier ablegen.Hier in der Steppe gibt es aber keine organisierten Retter vom BUND,sondern hier muß der Krötenretter J.M. kommen und seine Retterarbeit tun.Der dankbare Blick der geretteten Schildkröten unter ihrem Panzer heraus ist der Lohn meiner Bemühungen.Ich hoffe nur, das die Tiere nicht wieder zurücklaufen,oder das jetzt noch Massen anderer Schildkröten kommen ,denn ich muß weiter. Wer wird morgen oder übermorgen bereitstehen zur Rettungstat?
Ein paar Kilometer weiter wartet schon das nächste Tier auf seine Rettung.Es ist eine kleine Ziege,die ihre Herde verloren hat.Die steht da, mitten in der leeren Steppe und jammert und blökt.Da sie sich aber nicht einfangen läßt und ich auch nicht wüßte wie ich sie abtransportieren könnte und da ich möglicherweise ,wenn ich mit einer Ziege auf meinem Anhänger vom Besitzer gesehen werden könnte und er mich dann vielleicht nicht richtig verstehen könnte,als Ziegendieb angesehen werde,sehe ich von einer Rettung für dieses Mal ab.Tut mir leid.Sie blökt verzweifelt hinter mir her, aber ich kann sie ja nicht alle retten die Tiere dieser Welt.
Am Strand des Kaspischen Meeres bin ich zwei Tage davor auch schon zu spät gekommen.Da lagen auf ungefähr 200-300 Meter Strandlänge fünf tote Robben herum und ein paar große Störe.Hier gibt es eben keine Leute,die sich um die Tiere und deren Probleme kümmern können.Bei uns in Deutschland wäre doch da schon längst der Notstand ausgerufen worden.
Ich habe gerade im Fernsehen den Bericht von einem Astronauten gesehen,der meinte,das 2030 sowieso Ende der Fahnenstange sei,was unsere Umwelt betrifft.O!M!G!wir haben ja schon 2012!Und ich bin nicht der SUPERMAN!!!
Ich schaue mich um und sehe rechts und links von der Strasse mehrere Schlammseen,in denen sich wohl nach dem langen Winter viel Wasser angesammelt hat,das aus diesen Mulden nicht abläuft.In diesem Schlamm scheinen sich diese Tiere sehr wohl zu fühlen,denn ich sehe ein paar Meter weiter noch eine andere Schildkröte,die über die Strasse will und dann noch eine.Scheinbar wandern diese Tiere,wie bei uns die Kröten zu bestimmten Zeiten zu ihren Brutplätzen,wo sie ihre Eier ablegen.Hier in der Steppe gibt es aber keine organisierten Retter vom BUND,sondern hier muß der Krötenretter J.M. kommen und seine Retterarbeit tun.Der dankbare Blick der geretteten Schildkröten unter ihrem Panzer heraus ist der Lohn meiner Bemühungen.Ich hoffe nur, das die Tiere nicht wieder zurücklaufen,oder das jetzt noch Massen anderer Schildkröten kommen ,denn ich muß weiter. Wer wird morgen oder übermorgen bereitstehen zur Rettungstat?
Ein paar Kilometer weiter wartet schon das nächste Tier auf seine Rettung.Es ist eine kleine Ziege,die ihre Herde verloren hat.Die steht da, mitten in der leeren Steppe und jammert und blökt.Da sie sich aber nicht einfangen läßt und ich auch nicht wüßte wie ich sie abtransportieren könnte und da ich möglicherweise ,wenn ich mit einer Ziege auf meinem Anhänger vom Besitzer gesehen werden könnte und er mich dann vielleicht nicht richtig verstehen könnte,als Ziegendieb angesehen werde,sehe ich von einer Rettung für dieses Mal ab.Tut mir leid.Sie blökt verzweifelt hinter mir her, aber ich kann sie ja nicht alle retten die Tiere dieser Welt.
Am Strand des Kaspischen Meeres bin ich zwei Tage davor auch schon zu spät gekommen.Da lagen auf ungefähr 200-300 Meter Strandlänge fünf tote Robben herum und ein paar große Störe.Hier gibt es eben keine Leute,die sich um die Tiere und deren Probleme kümmern können.Bei uns in Deutschland wäre doch da schon längst der Notstand ausgerufen worden.
Ich habe gerade im Fernsehen den Bericht von einem Astronauten gesehen,der meinte,das 2030 sowieso Ende der Fahnenstange sei,was unsere Umwelt betrifft.O!M!G!wir haben ja schon 2012!Und ich bin nicht der SUPERMAN!!!
Dienstag, 15. Mai 2012
Radlers Steppennacht
Die Lerche fliegt müde zum Nest.
Kamele grunzen im Schlaf.
Die Pferdeherde ruht brav.
Hin und wieder blökt noch ein Schaf.
Nachtfalter feiern ihr Fest.
Rot ging die Sonne.Erst blaß,
Dann blau,schließlich schwarz kam die Nacht.
Der Hirt ist bereit für die Wacht.
Mond strahlt nun am Himmel und sacht
Legt sich Silberteppich auf`s Gras.
Mein Rad steht still , geneiget
Und aus den Schuhen steiget
Der Dampf des Tages wunderbar.
Kamele grunzen im Schlaf.
Die Pferdeherde ruht brav.
Hin und wieder blökt noch ein Schaf.
Nachtfalter feiern ihr Fest.
Rot ging die Sonne.Erst blaß,
Dann blau,schließlich schwarz kam die Nacht.
Der Hirt ist bereit für die Wacht.
Mond strahlt nun am Himmel und sacht
Legt sich Silberteppich auf`s Gras.
Mein Rad steht still , geneiget
Und aus den Schuhen steiget
Der Dampf des Tages wunderbar.
Montag, 14. Mai 2012
Bittegerne!!!
Der Titel ist ja ein festgeschriebenes Standartwort im deutschen Hotel- und Gaststättengewerbe.Hier in Kasachstan bekommt es für mich eine neue Bedeutung.
Nach etwa 60-70 km Waschbrettpiste in strahlendheißer Sonne,ohne Baum und Strauch und Schatten,mit etwa 3-4 Windstärken Gegenwind,bin ich am Abend schon einigermaßen geschafft.Am zweiten Tag meiner Steppendurch- querung von Fort Shevchenko nach Shetpe war ich so fertig,das ich, nachdem ich mein Zelt neben einem Steinhügel aufgebaut hatte und alle losen Dinge verwahrt hatte,noch bei Tageslicht sofort eingeschlafen bin.Plötzlich wache ich auf,es ist stockdunkel und ich höre einen Motor laufen und Scheinwerferlicht dringt durch die dünne Zeltwand.Polizei?Verschlafen mache ich den Reissverschluss meines Zeltes auf so, das nur der Kopf herausschaut und sehe drei Männer vor meinem Zelt stehen.Sie deuten mir an,ich solle das Zelt abbauen und mit ihnen mitkommen.Widerstand schien zwecklos wg. drei gegen einen.Das waren der Kleidung nach keine Polizisten und als ängstlicher Mensch hätte man eher das Gegenteil vermuten können.Bei Scheinwerfer und Taschenlampenbeleuchtung habe ich dann meinen Krempel wieder auf das Rad gepackt und bin auf Anweisung etwa 10 km hinter dem Landcruiser hergefahren,bis wir zu einem Bauernhof kamen.Dort wurde mein Fahrrad in einen Stall gesperrt und ich in das Haus gebeten.Die Dame des Hauses stand schon am Herd und bereitete ein "Festessen" vor und als man mich in die Gute Stube führte,und mich bat,am Fußboden vor dem flachen Tisch Platz zu nehmen,wurde mir klar,ich war das Opfer von Gastfreundschaft geworden.Von dem Moment an habe ich die Situation einfach nur genießen können und die Zweifel waren verschwunden.Ich habe beobachten können,wie natürlich und unkompliziert(sieht man mal vom Zeltabbau ab),aber auch garniert mit traditionellen Ritualen das Kümmern um den Mitmenschen sein kann.
Ich war bei Shumahiekor Sergase Bachtebayevich und seiner Frau Rsaliva Shamiz Tayougallina gelandet, um verwöhnt zu werden.Die betreiben hier in Taushik einen Hof mit Kamelen,Rindern,Pferden und Schafen.
Als erstes setzte man mir eine Schale Sherbet vor weil ein Gast ja Durst haben muß und den stillt man hier am angenehmsten mit einer großen Schale Kamelmilch.Diese Milch soll auch sehr gut für die Augen sein und so sah ich dann so nach und nach,wie sich die ganze männliche Verwandtschaft um den Tisch versammelte und schließlich saßen wir so mit 10 Männern um den Tisch herum.Einer der Neffen,der noch zur Schule ging konnte gut Englisch, und hat unser Gespräch übersetzt.Der Sohn des Bauern kam mit einer Waschschüssel und einer Wasserkanne. Ich durfte mir die Hände waschen, dann durfte sich noch der Hausherr die Hände waschen und dann kam das Essen auf den Tisch.Die Hausfrau brachte eine große Schale mit dem Hauptgericht aus der Küche.Es gab gekochtes Pferdefleisch mit Nudeln und Gemüse und eingelegten Auberginen.Dazu konnte man Cola oder Bier trinken.Man bediente sich aus der großen Schüssel mit der Hand. Ich erzählte ihnen,das ich eigentlich schon gegessen hätte(ich hatte mir vor dem Schlafen noch eine Schnellkochnudelsuppe gemacht),kam aber aus der Sache mit so läppischem Argument nicht heraus,denn Sergase meinte,das ich ihm meine anderen Töpfe,die ich noch als Vorrat hatte, zum Verbrennen geben sollte denn zu mehr sei das Zeug nicht gut.(Ja,ja,ich weiß).Zwischendrin kam dann der Wodka dran,mit der Gastrede des Hausherren und der Beteuerung großer Freundschaft und meine Entgegnung mit der Beteuerung größter Dankbarkeit und nach dreimaligem Leeren der Gläser, durfte ich sagen,das ich keinen Wodka mehr trinken möchte und das wurde auch angenommen.Das Essen war dann auch bald fertig und die anderen Gäste brachen auf.Bevor der Englisch sprechende Neffe ging wurde noch geklärt,das demnächst ein Gegenbesuch ansteht und das ich immer wieder gerne als Gast willkommen sei.Ich hab noch gesagt,das ich mich auch freuen würde, wenn es so käme und hab mich dann auf die Matratze gelegt.Ein vor dem Fenster schlafendes, schnarchendes Kamel sang mich in den Schlaf.
Nach etwa 60-70 km Waschbrettpiste in strahlendheißer Sonne,ohne Baum und Strauch und Schatten,mit etwa 3-4 Windstärken Gegenwind,bin ich am Abend schon einigermaßen geschafft.Am zweiten Tag meiner Steppendurch- querung von Fort Shevchenko nach Shetpe war ich so fertig,das ich, nachdem ich mein Zelt neben einem Steinhügel aufgebaut hatte und alle losen Dinge verwahrt hatte,noch bei Tageslicht sofort eingeschlafen bin.Plötzlich wache ich auf,es ist stockdunkel und ich höre einen Motor laufen und Scheinwerferlicht dringt durch die dünne Zeltwand.Polizei?Verschlafen mache ich den Reissverschluss meines Zeltes auf so, das nur der Kopf herausschaut und sehe drei Männer vor meinem Zelt stehen.Sie deuten mir an,ich solle das Zelt abbauen und mit ihnen mitkommen.Widerstand schien zwecklos wg. drei gegen einen.Das waren der Kleidung nach keine Polizisten und als ängstlicher Mensch hätte man eher das Gegenteil vermuten können.Bei Scheinwerfer und Taschenlampenbeleuchtung habe ich dann meinen Krempel wieder auf das Rad gepackt und bin auf Anweisung etwa 10 km hinter dem Landcruiser hergefahren,bis wir zu einem Bauernhof kamen.Dort wurde mein Fahrrad in einen Stall gesperrt und ich in das Haus gebeten.Die Dame des Hauses stand schon am Herd und bereitete ein "Festessen" vor und als man mich in die Gute Stube führte,und mich bat,am Fußboden vor dem flachen Tisch Platz zu nehmen,wurde mir klar,ich war das Opfer von Gastfreundschaft geworden.Von dem Moment an habe ich die Situation einfach nur genießen können und die Zweifel waren verschwunden.Ich habe beobachten können,wie natürlich und unkompliziert(sieht man mal vom Zeltabbau ab),aber auch garniert mit traditionellen Ritualen das Kümmern um den Mitmenschen sein kann.
Ich war bei Shumahiekor Sergase Bachtebayevich und seiner Frau Rsaliva Shamiz Tayougallina gelandet, um verwöhnt zu werden.Die betreiben hier in Taushik einen Hof mit Kamelen,Rindern,Pferden und Schafen.
Als erstes setzte man mir eine Schale Sherbet vor weil ein Gast ja Durst haben muß und den stillt man hier am angenehmsten mit einer großen Schale Kamelmilch.Diese Milch soll auch sehr gut für die Augen sein und so sah ich dann so nach und nach,wie sich die ganze männliche Verwandtschaft um den Tisch versammelte und schließlich saßen wir so mit 10 Männern um den Tisch herum.Einer der Neffen,der noch zur Schule ging konnte gut Englisch, und hat unser Gespräch übersetzt.Der Sohn des Bauern kam mit einer Waschschüssel und einer Wasserkanne. Ich durfte mir die Hände waschen, dann durfte sich noch der Hausherr die Hände waschen und dann kam das Essen auf den Tisch.Die Hausfrau brachte eine große Schale mit dem Hauptgericht aus der Küche.Es gab gekochtes Pferdefleisch mit Nudeln und Gemüse und eingelegten Auberginen.Dazu konnte man Cola oder Bier trinken.Man bediente sich aus der großen Schüssel mit der Hand. Ich erzählte ihnen,das ich eigentlich schon gegessen hätte(ich hatte mir vor dem Schlafen noch eine Schnellkochnudelsuppe gemacht),kam aber aus der Sache mit so läppischem Argument nicht heraus,denn Sergase meinte,das ich ihm meine anderen Töpfe,die ich noch als Vorrat hatte, zum Verbrennen geben sollte denn zu mehr sei das Zeug nicht gut.(Ja,ja,ich weiß).Zwischendrin kam dann der Wodka dran,mit der Gastrede des Hausherren und der Beteuerung großer Freundschaft und meine Entgegnung mit der Beteuerung größter Dankbarkeit und nach dreimaligem Leeren der Gläser, durfte ich sagen,das ich keinen Wodka mehr trinken möchte und das wurde auch angenommen.Das Essen war dann auch bald fertig und die anderen Gäste brachen auf.Bevor der Englisch sprechende Neffe ging wurde noch geklärt,das demnächst ein Gegenbesuch ansteht und das ich immer wieder gerne als Gast willkommen sei.Ich hab noch gesagt,das ich mich auch freuen würde, wenn es so käme und hab mich dann auf die Matratze gelegt.Ein vor dem Fenster schlafendes, schnarchendes Kamel sang mich in den Schlaf.
Sonntag, 13. Mai 2012
Touristattraktion
Gerhard Polt wußte zu berichten,daß wenn der Russe lacht,er sich freut,oder aber umgekehrt.Das ist fast ohne Einschränkungen vom Kasachen zu sagen,der sich auch gerne freut und sich aber richtig kaputtlachen kann,wenn er einen vollbepackten Touristenradfahrer durch seine Steppe schleichen sieht.Dann juchzt und johlt das ganze Dorf,das die Kamele vor Schreck davonlaufen.Wenn man es nicht übertreibt,soll Lachen ja gesund sein und so möchte ich hiermit möglichst viele Menschen bitten mit dem Rad mal in die kasachische Steppe zu kommen,einfach mal so,damit die Leute hier was zum Lachen haben und gesund bleiben oder werden,denn ich habe den Eindruck ,viele Anlässe zum Lachen gibt es hier sonst nicht.Das soll nicht heißen,das die Leute griesgrämig wären-Nein,sie sind nett und freundlich.Sie kommen freudig auf mich zu,schütteln mir die Hand und sagen ihren Namen und dann wollen sie wissen,wie ich heiße,wie alt ich bin,ob ich verheiratet bin,wieviele Kinder ich habe,wo ich herkomme,wo ich hinwill,wieviel Geld ich im Monat verdiene und was mein Fahrrad gekostet hat.Wenn ich auf ganz besonders freundliche Menschen stoße,dann wollen sie noch wissen,ob ich Adolf Hitler gekannt habe,ob ich Faschist bin und was in Deutschland der neue Mercedes von der S-Klasse kostet.Nachdem ich diese Fragen alle nach bestem wissen und Gewissen beantwortet habe ruft der Vater die ganze Familie aus dem Auto und alle stellen sich neben mich zum Fototermin.Jeder will einmal neben mir stehen und das Fahrrad muß auf jeden Fall auch mit drauf sein.Dann gehts wieder -Husch,husch-ins Auto und ab in die Steppe.Als Tourist bist du den Menschen der kasachischen Steppe nicht nur Medizin,sondern auch noch so etwas wie das Neuschwanstein oder die Loreley der Steppe,nämlich die meistfotografierte Touristattraktion.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Fort Shevchenko
Aus dem warmen,weichen,sauberen Hotelbett in die raue Welt zurück das ist der Kulturschock.Im Hotel waren sie alle sehr nett und freundlich und haben mich meistens verstanden,aber da draußen versteht mich keiner und alle sagen immer:Njet!Njet!NjetDas ging schon morgens im Supermarkt los,wo ich meinen Rucksack njet mit zum Einkaufen nehmen durfte.Da war ein Wachmann und der sagte.Njet!Dann war ich in einem großen Einkaufsgebäude und wollte ein Foto von meinem Fahrrad mit der schönen neuem Fahne machen aber da war ein Aufpasser und der sagte: Njet.Fotografieren im Einkaufsland verboten.Dann wollte ich meine übrig gebliebenen Manat (Aserb. Währung)umtauschen und bei allen drei Banken bei denen ich es versuchte und im Internationalen Flughafen von Aktau sagten die Damen und Herren:Njet!Wir tauschen nur Dollar,Euro und Rubel.alles andere ist nicht möglich.Warum auch immer.
Aber trotz Wohlfühlens und Rundumversorgung,ich bin ja nicht zum Faulenzen hier,es muß ja weitergehen und da habe ich mir gedacht,mal nach Fort Shevchenko zu fahren,weil das so schön am A... der Welt liegt und weil ich ja hier in Kasachstan noch ein paar Tage zur Verfügung habe,die ich radfahrend nutzen möchte.
Durch ein großes Tor,das eine Markierung für die Seidenstrasse sein soll geht es ab in die Steppe.Schon bald lerne ich,das wenn hier auf der Strassenkarte keine Orte eingezeichnet sind,es dann auch wirklich nichts an Besiedlung zu sehen gibt.Es ist reine Steppe,auf der man nur Pferde,Kühe und Kamele antrifft und das auch nicht dauernd.Mich hatte es schon gewundert,das ich hier keine Bushäuschen(meine bevorzugte Übernachtungsalternative zum Luxushotel)am Strassenrand sehen kann,aber jetzt wo ich in Fort Shevchenko bin, weiß ich auch warum.
Es gibt wirklich keinen Grund,für fast niemanden auf der Welt hierher zu kommen.Würde man mich jetzt fragen,warum denn du,dann würde ich antworten:"Einfach mal um zu sehen,warum Menschen dort leben wollen."Da gibt es für mich, für die, in etwa so viel Verständnis,wie umgekehrt.Die Shevchenkoer halten mich ja auch für verrückt und zeigen mir das ja auch.Auch der kasachische Staat hält es für ziemlich unwahrscheinlich,das es Menschen geben könnte,die nach Shevchenko fahren wollen könnten und dementsprechend hat man die Strasse hergerichtet oder ,besser gesagt,
verkommen lassen.Der Zwang,alle Schlaglöcher zu umfahren,macht aus einer Entfernung von 132 km leicht die doppelte Wegstrecke.Da ich diese Tatsache nicht berechnet hatte,war es nicht möglich,mein Ziel in der eingeplanten Zeit zu erreichen und ich mußte mal wieder auf freiem Felde übernachten.So habe ich mir dann bei den letzten Sonnenstrahlen auf einem Hügel meinen Schlafplatz eingerichtet und hatte im Zelt eine stürmische Nacht.Die Menschen hier begraben ihre Toten am Rande der Strasse und so ist es nicht unwahrscheinlich,das wenn du am Strassenrand übernachten möchtest,du dein Zelt möglicherweise über einem Grab aufbaust,denn es gibt hier keine Grabsteine oder irgendwelche Markierungen.Wenn der Grabhügel vom Wind und vom Regen eingeebnet ist,dann sieht man nichts mehr davon.Nur die Angehörigen kommen ab und zu mal vorbei,um ein paar Wodkaflaschen zu Ehren der Toten zu leeren und die leeren Flaschen dann auf dem Boden zu zertrümmern.Das sind,vor allem für Radfahrer nicht die idealen Bedingungen,die Nacht in der Steppe zu verbringen.So habe ich denn versucht,allen Scherbenhaufen möglichst aus dem Weg zu gehen,aber wahrscheinlich habe ich mein Zelt an einer ungünstigen Stelle aufgebaut,denn in der Nacht haben dann die Geister recht kräftig an meinem Zelt gerüttelt und gezerrt,das es nicht wirklich gemütlich wurde.Doch mein Zelt ist immerhin stehen geblieben und gegen Morgen hatte der Wind dann auch etwas nachgelassen,das ich schlafen konnte.Der Wind kam dieses Mal von Süden,also aus der richtigen Richtung,aber die Schlaglöcher auf der Strasse haben diesen Vorteil wieder genommen.Heute Morgen bin ich dann in Fort Shevchenko eingefahren und traf dann auch gleich auf einen Polizisten,der mich mit " N J E T "empfing,denn heute ist hier Feiertag.Der Tag des Sieges über den Faschismus,sprich Ende des zweiten Weltkrieges,der hier durch die Zeitverschiebung einen Tag später stattfand.Ich durfte nicht durch die Stadt fahren, wegen Umzuges, sondern mußte wie alle Lastwagen(da waren aber keine)einen großen Umweg machen.
Aber trotz Wohlfühlens und Rundumversorgung,ich bin ja nicht zum Faulenzen hier,es muß ja weitergehen und da habe ich mir gedacht,mal nach Fort Shevchenko zu fahren,weil das so schön am A... der Welt liegt und weil ich ja hier in Kasachstan noch ein paar Tage zur Verfügung habe,die ich radfahrend nutzen möchte.
Durch ein großes Tor,das eine Markierung für die Seidenstrasse sein soll geht es ab in die Steppe.Schon bald lerne ich,das wenn hier auf der Strassenkarte keine Orte eingezeichnet sind,es dann auch wirklich nichts an Besiedlung zu sehen gibt.Es ist reine Steppe,auf der man nur Pferde,Kühe und Kamele antrifft und das auch nicht dauernd.Mich hatte es schon gewundert,das ich hier keine Bushäuschen(meine bevorzugte Übernachtungsalternative zum Luxushotel)am Strassenrand sehen kann,aber jetzt wo ich in Fort Shevchenko bin, weiß ich auch warum.
Es gibt wirklich keinen Grund,für fast niemanden auf der Welt hierher zu kommen.Würde man mich jetzt fragen,warum denn du,dann würde ich antworten:"Einfach mal um zu sehen,warum Menschen dort leben wollen."Da gibt es für mich, für die, in etwa so viel Verständnis,wie umgekehrt.Die Shevchenkoer halten mich ja auch für verrückt und zeigen mir das ja auch.Auch der kasachische Staat hält es für ziemlich unwahrscheinlich,das es Menschen geben könnte,die nach Shevchenko fahren wollen könnten und dementsprechend hat man die Strasse hergerichtet oder ,besser gesagt,
verkommen lassen.Der Zwang,alle Schlaglöcher zu umfahren,macht aus einer Entfernung von 132 km leicht die doppelte Wegstrecke.Da ich diese Tatsache nicht berechnet hatte,war es nicht möglich,mein Ziel in der eingeplanten Zeit zu erreichen und ich mußte mal wieder auf freiem Felde übernachten.So habe ich mir dann bei den letzten Sonnenstrahlen auf einem Hügel meinen Schlafplatz eingerichtet und hatte im Zelt eine stürmische Nacht.Die Menschen hier begraben ihre Toten am Rande der Strasse und so ist es nicht unwahrscheinlich,das wenn du am Strassenrand übernachten möchtest,du dein Zelt möglicherweise über einem Grab aufbaust,denn es gibt hier keine Grabsteine oder irgendwelche Markierungen.Wenn der Grabhügel vom Wind und vom Regen eingeebnet ist,dann sieht man nichts mehr davon.Nur die Angehörigen kommen ab und zu mal vorbei,um ein paar Wodkaflaschen zu Ehren der Toten zu leeren und die leeren Flaschen dann auf dem Boden zu zertrümmern.Das sind,vor allem für Radfahrer nicht die idealen Bedingungen,die Nacht in der Steppe zu verbringen.So habe ich denn versucht,allen Scherbenhaufen möglichst aus dem Weg zu gehen,aber wahrscheinlich habe ich mein Zelt an einer ungünstigen Stelle aufgebaut,denn in der Nacht haben dann die Geister recht kräftig an meinem Zelt gerüttelt und gezerrt,das es nicht wirklich gemütlich wurde.Doch mein Zelt ist immerhin stehen geblieben und gegen Morgen hatte der Wind dann auch etwas nachgelassen,das ich schlafen konnte.Der Wind kam dieses Mal von Süden,also aus der richtigen Richtung,aber die Schlaglöcher auf der Strasse haben diesen Vorteil wieder genommen.Heute Morgen bin ich dann in Fort Shevchenko eingefahren und traf dann auch gleich auf einen Polizisten,der mich mit " N J E T "empfing,denn heute ist hier Feiertag.Der Tag des Sieges über den Faschismus,sprich Ende des zweiten Weltkrieges,der hier durch die Zeitverschiebung einen Tag später stattfand.Ich durfte nicht durch die Stadt fahren, wegen Umzuges, sondern mußte wie alle Lastwagen(da waren aber keine)einen großen Umweg machen.
Montag, 7. Mai 2012
Touristenfalle
Wenn man in ein sogenanntes Urlaubsland fahren möchte, nimmt man natürlich schon den einen oder anderen Euro mit,weil man ja essen und trinken möchte und wenn nicht alles "all inclusive" ist wie bei mir,dann achtet man schon mal drauf,das es nicht zu teuer wird.Beim täglichen Bedarf kann man ja schauen,wieviel und wo man günstig kaufen kann.Aber es gibt da Ausgaben,die unberechenbar sind,wie zum Beispiel die Polizeilicheregistrierungsgebühr.Das ist eine Strafgebühr,die zusätzlich zur Visagebühr im Lande ,vor Ort an die Behörde oder an ihre Organe zu entrichten ist,weil man ja nicht unregistriert einfach so rumlaufen darf.Ich weiß ja nicht,wie das abgeht,wenn einer aus Kasachstan nach Deutschland zu Besuch kommt,ob da auch an allen Ecken die Hand aufgehalten wird und das Verhalten der Polizei hier nur ein Rachefeldzug ist.Es ist aber nun mal leider so,das das schöne,frischgedruckte Geld,das ich mir gestern aus der Maschine gezogen habe schon wieder fast zu Ende ist,weil es eben so überraschende Nebenkosten gibt,wie die Polizeilicheregistrierungsgebühr und das ärgert mich und deswegen kann ich keinem empfehlen,hierher zu kommen außer er hat ein Faible für staatliches Fundraising durch Tourismus.
Über den Wolken
Muß die Freiheit grenzenlos sein?
So um 16.00Uhr kam das Taxi.Ich hatte alles soweit vorbereitet,das das ganze Zeug in den alten Lada Kombi reinpasste und dann ging es ein letztes mal am Bulvar entlang in Richtung Flughafen.Auch hier in Baku ist der Flughafen,wie in München,nach einem verdienten Politiker benannt,nämlich hier, nach dem Begründer der Dynastie Aleijev,dem Heydar,der,der auf allen Denkmälern dargestellt ist und dessen gesammelte Worte an jedem Metrobahnhof,an jeder Autobahnreklametafel und an jeder freien Wand angeklebt sind,auf der nicht für Automobile,Mobilfone oder Versicherungen Reklame gemacht wird.Da aber jetzt bald die Welt zu Gast sein wird,wird auch der Flughafen in großem Stile um und neugebaut.Da die Zeit drängt und die Arbeiten wohl noch nicht abgeschlossen sind,sind die Zustände rund um das Flughafengebäude chaotisch.Keiner der vielen Autofahrer weiß,wo er hinfahren soll,weil die Hinweisschilder noch nicht da sind und jeder parkt da,wo er gerade einen Stellplatz vermutet und alle wollen direkt 1 Meter neben dem Eingang parken,damit der Weg nicht so weit ist mit den Koffern.Ein Wunsch,der ja auch verständlich ist,der aber in den meisten Fällen nicht oder nur unter größten Schwierigkeiten zu erfüllen ist.So blockieren sich die Hummers und Mercedesse und die BMWs besonders hartnäckig,denn jeder meint,den Anspruch auf die beste Parkgelegenheit zu haben,weil ja sein Auto das geilste ist.Da fällt es dann gar nicht so auf,wenn ein alter Lada Kombi sich gleich neben den Eingang stellt und in mühevollster Arbeit der ganze Hausrat eines Radfahrers auf das Pflaster gepackt wird und dann....ihr habt es sicherlich schon geahnt...Hupkonzert!!!
Der Taxifahrer hat es natürlich auch nicht gewusst,das es eine Abflughalle gibt.So stehe ich nun vor der Ankunftshalle und hab mein ganzes Zeug auf dem Schiebewagen,auf dem Buckel und das Fahrrad noch in der anderen(???)Hand und muß jetzt irgendwie in den ersten Stock und vom Südgebäude in das Nordgebäude.Aber ich habe viel Zeit denn mein Flieger fliegt ja erst um 23.30Uhr und es ist erst 17.30Uhr.
Auf dem Weg durch die Hallen werde ich drei mal durchsucht und durchleuchtet und dreimal wird festgestellt,das ein Fahrrad nicht in die Gepäckdurchleuchtungsmaschine passt und dreimal wird beraten,was denn da zu machen wäre und dreimal beschließt man,nichts zu machen.Dann habe ich endlich meine Abflughalle erreicht und geb mir erst mal ein Bier zur Beruhigung,weil ich ahne,das das Beste noch kommt.
Der Mann am Eincheckschalter sagt erstmal:"Yok!!",nein, das geht nicht mit,weil das Flugzeug zu klein sei.Dann kommt der Aufseher und dem sage ich,das die Dame in der Stadt gesagt hat,das es kein Problem sei,ein Fahrrad mitzunehmen,woraufhin er meinte,das das für die Dame in der Stadt sicherlich das kleinste Problem sei aber... Dann hat er alles ausgemessen und den Packern den Befehl zum Packen gegeben.Die haben dann ganz liebevoll das Rad in Pappe gewickelt und es sah dann so aus als sei Christo wiederauferstanden,nämlich ein richtiges Kunstwerk war da entstanden.Ich habs gleich fotografiert.Weils so schön aussah hab ich den Packern ein Trinkgeld gegeben und sie haben sich sehr gefreut und waren ganz stolz.Da hatte ich aber einen Fehler gemacht.Ich hatte den falschen Leuten das Trinkgeld gegeben.Ich hätte es dem Oberaufseher geben sollen,denn als es dann ans Einchecken ging hat der auf einmal auf stur geschaltet und gemeint,das ich für das Fahrrad den Flugpreis nicht bezahlt habe.Mein Einwand,das die Dame in der Stadt gesagt habe,das das Fahrrad frei wäre wurde nicht gehört.Entweder bezahlen oder das Fahrrad bleibt hier.Nein,Dollar nehmen sie nicht,obwohl ich so schöne Teile davon hatte.Die mußte ich dann erstmal umtauschen und dann den Geiern ihr Futter geben.Dann ging alles wie g e s c h m i e r t .Dann mußte ich mich nochmal durchsuchen lassen und dabei wurde dann auf einmal festgestellt,das ich ja noch neue Batterien in meinem Rucksack hatte.Aber ich hatte leider kein Geld mehr übrig und habe dann die Batterien in den Mülleimer werfen müssen. Vielleicht wäre der Preis doch höher gewesen,als es kosten wird,neue zu kaufen.Schließlich bin ich dann doch in die Luft gekommen,wo die Freiheit so grenzenlos scheint und bin dann in einem Land gelandet,wo scheinbar vieles wieder genauso abläuft wie in Aserbaidschan.
So um 16.00Uhr kam das Taxi.Ich hatte alles soweit vorbereitet,das das ganze Zeug in den alten Lada Kombi reinpasste und dann ging es ein letztes mal am Bulvar entlang in Richtung Flughafen.Auch hier in Baku ist der Flughafen,wie in München,nach einem verdienten Politiker benannt,nämlich hier, nach dem Begründer der Dynastie Aleijev,dem Heydar,der,der auf allen Denkmälern dargestellt ist und dessen gesammelte Worte an jedem Metrobahnhof,an jeder Autobahnreklametafel und an jeder freien Wand angeklebt sind,auf der nicht für Automobile,Mobilfone oder Versicherungen Reklame gemacht wird.Da aber jetzt bald die Welt zu Gast sein wird,wird auch der Flughafen in großem Stile um und neugebaut.Da die Zeit drängt und die Arbeiten wohl noch nicht abgeschlossen sind,sind die Zustände rund um das Flughafengebäude chaotisch.Keiner der vielen Autofahrer weiß,wo er hinfahren soll,weil die Hinweisschilder noch nicht da sind und jeder parkt da,wo er gerade einen Stellplatz vermutet und alle wollen direkt 1 Meter neben dem Eingang parken,damit der Weg nicht so weit ist mit den Koffern.Ein Wunsch,der ja auch verständlich ist,der aber in den meisten Fällen nicht oder nur unter größten Schwierigkeiten zu erfüllen ist.So blockieren sich die Hummers und Mercedesse und die BMWs besonders hartnäckig,denn jeder meint,den Anspruch auf die beste Parkgelegenheit zu haben,weil ja sein Auto das geilste ist.Da fällt es dann gar nicht so auf,wenn ein alter Lada Kombi sich gleich neben den Eingang stellt und in mühevollster Arbeit der ganze Hausrat eines Radfahrers auf das Pflaster gepackt wird und dann....ihr habt es sicherlich schon geahnt...Hupkonzert!!!
Der Taxifahrer hat es natürlich auch nicht gewusst,das es eine Abflughalle gibt.So stehe ich nun vor der Ankunftshalle und hab mein ganzes Zeug auf dem Schiebewagen,auf dem Buckel und das Fahrrad noch in der anderen(???)Hand und muß jetzt irgendwie in den ersten Stock und vom Südgebäude in das Nordgebäude.Aber ich habe viel Zeit denn mein Flieger fliegt ja erst um 23.30Uhr und es ist erst 17.30Uhr.
Auf dem Weg durch die Hallen werde ich drei mal durchsucht und durchleuchtet und dreimal wird festgestellt,das ein Fahrrad nicht in die Gepäckdurchleuchtungsmaschine passt und dreimal wird beraten,was denn da zu machen wäre und dreimal beschließt man,nichts zu machen.Dann habe ich endlich meine Abflughalle erreicht und geb mir erst mal ein Bier zur Beruhigung,weil ich ahne,das das Beste noch kommt.
Der Mann am Eincheckschalter sagt erstmal:"Yok!!",nein, das geht nicht mit,weil das Flugzeug zu klein sei.Dann kommt der Aufseher und dem sage ich,das die Dame in der Stadt gesagt hat,das es kein Problem sei,ein Fahrrad mitzunehmen,woraufhin er meinte,das das für die Dame in der Stadt sicherlich das kleinste Problem sei aber... Dann hat er alles ausgemessen und den Packern den Befehl zum Packen gegeben.Die haben dann ganz liebevoll das Rad in Pappe gewickelt und es sah dann so aus als sei Christo wiederauferstanden,nämlich ein richtiges Kunstwerk war da entstanden.Ich habs gleich fotografiert.Weils so schön aussah hab ich den Packern ein Trinkgeld gegeben und sie haben sich sehr gefreut und waren ganz stolz.Da hatte ich aber einen Fehler gemacht.Ich hatte den falschen Leuten das Trinkgeld gegeben.Ich hätte es dem Oberaufseher geben sollen,denn als es dann ans Einchecken ging hat der auf einmal auf stur geschaltet und gemeint,das ich für das Fahrrad den Flugpreis nicht bezahlt habe.Mein Einwand,das die Dame in der Stadt gesagt habe,das das Fahrrad frei wäre wurde nicht gehört.Entweder bezahlen oder das Fahrrad bleibt hier.Nein,Dollar nehmen sie nicht,obwohl ich so schöne Teile davon hatte.Die mußte ich dann erstmal umtauschen und dann den Geiern ihr Futter geben.Dann ging alles wie g e s c h m i e r t .Dann mußte ich mich nochmal durchsuchen lassen und dabei wurde dann auf einmal festgestellt,das ich ja noch neue Batterien in meinem Rucksack hatte.Aber ich hatte leider kein Geld mehr übrig und habe dann die Batterien in den Mülleimer werfen müssen. Vielleicht wäre der Preis doch höher gewesen,als es kosten wird,neue zu kaufen.Schließlich bin ich dann doch in die Luft gekommen,wo die Freiheit so grenzenlos scheint und bin dann in einem Land gelandet,wo scheinbar vieles wieder genauso abläuft wie in Aserbaidschan.
Sonntag, 6. Mai 2012
Blogblocker
Seit ich in Kasachstan bin,ist das Wetter besonders schön und es ist warm wie im Sommer.Warum man diesen Tatbestand seinen Mitmenschen in aller Welt nicht mitteilen darf ist mir unbegreiflich.Aber die politische Elite des Landes weiß schon,das die Leute,die sich mitteilen wollen nicht nur Wetterbetrachtungen weitergeben sondern auch noch ganz gemeine und möglicherweise zutreffende kritische Betrachtungen über Land und Leute abgeben,die dann ein nicht genehmes Bild des geliebten Staates in die Welt transportieren.Ginge es nach den Wünschen der herrschenden Elite,dann sollte nach Möglichkeit verschwiegen werden,das Kasachstan inzwischen wohl, wie die anderen früheren UdSSR Staaten,die jetzt unabhängig sind, einer kleinen Führungskaste gehört,die die Gewinne aus den Bodenschätzen des Landes einstreicht und sich ein Leben im Superluxus leistet,während die Bevölkerung weiterhin ausgenommen und betrogen wird.Aufkeimendes Aufbegehren wird im Keime erstickt,wie hier in Aktau,wo nach den Unruhen im letzten Jahr ein besonderes Aufgebot an Sicherheitskräften für geordnete Zustände sorgt.In der Stadt laufen Soldaten mit Schlagstöcken bewaffnet in Gruppen von drei Mann ziemlich frequent herum und kontrollieren die Situation.Natürlich kann ich ja nur das wiedergeben,was ich hier in diesem kleinen Bereich des Landes sehe aber auch die Tatsache,das ich mich als Tourist,der ja schon bei der Einreise in das Land überprüft worden ist, mich dann noch einmal bei der Polizei registrieren lassen muß,scheint mir doch auch ein Zeichen der Unsicherheit der Staatsführung zu sein.Aber wie man sieht gibt es doch Mittel und Wege,seine unbotmäßigen Kommentare zu verschicken und hiermit widerrufe ich meinen Notruf,den ich per E-Mail losgelassen habe.schließlich habe ich ja ein mit staatlichen Restriktionen dieser Art erfahrenes Familienteam,mit deren Hilfe nun schon wieder einiges möglich ist.also ich freue mich!Ihr auch?
Freitag, 4. Mai 2012
Auf dem Bulvar
Beim Tee im Café schaust du natürlich nicht nur in die Natur und wie sie grünt und blüht, sondern schaust doch schon mal hin und wieder auf deine Mitmenschen,wie sie an dir vorüber flanieren,wenn man die verschiedenen Bewegungsformen,die da zu beobachten sind,denn so nennen möchte.Mir fiel hier in Baku vor allem auf,das scheinbar eine Hochhackenpflicht bei allen Frauen zu bestehen scheint,die einigermaßen etwas auf sich halten.Ich habs nicht nachgemessen aber 20cm ist mal gerade als der flachste Anfang zu bezeichnen.Flache Schuhe sind nur bei den weiblichen Gruppen zu beobachten,die auf Grund ihres Alters noch nicht oder nicht mehr auf der Balz sind und natürlich bei Schwangeren,die ja das Ziel ihres Werbungstanzes schon erreicht haben und sich körperlichen Gefahren nicht mehr aussetzen sollten.Bei der in Frage kommenden Gruppe, ist der Umgang mit diesen Waffen der Frau, auf die unterschiedlichste Weise zu beobachten.Sportliche,langbeinige,
modelähnliche Damen stolzieren klappernd über den Laufsteg-Bürgersteig,wie Claudia im Catwalk.Die sind aber eher in der Minderheit. Häufiger sind die nicht so gertenschlanken,etwas kleineren Damen zu beobachten,die die hohe Hacke meist noch mit der Plateausohle kombinieren.Hier erschöpft sich die Eleganz meist in der Form,der Farbe und des Design des Schuhs,denn meist haben sie Mühe,geradeaus zu gehen und ihren angestrengten Mienen ist zu entnehmen,das sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben,die Balance zu halten.Ganz und gar nicht elegant wird der Gang bei den unsportlichen etwas fülligeren jungen Damen,die sich mit ihrem Schuhwerk richtig auseinandersetzen müssen und die wackelnd und schwankend, gequält die Füße voreinander setzen.Da muß man sich wirklich Sorgen machen,das sie unfallfrei um die Kurve kommen.Das sieht dann schon sehr nach Arbeit und Bemühen aus und Mann muß sich fragen,ob das seine Hormone wirklich,wie erwünscht, so vehement zur Ausschüttung bringt, oder ob da nicht doch eher viel Mitleid eine Rolle bei der Beachtung des anderen Geschlechts spielt.Da ist es doch eher der Samariter im Manne,der da angesprochen wird und die reine Menschenliebe sagt ihm:"Schau,das du ihr schnell die Schuhe ausziehst,vor allem anderen und widme dich dann liebevoll dem Halux und versuche,durch Fußmassagen das Schlimmste an Mißbildungen zu verhindern."Auch um die Wirbelsäule und den Hüftknochen muß sich der engagierte Beobachter Sorgen machen.Mann sollte auf der Notrufseite seines Mobilfones immer die Nummer eines fähigen Orthopäden haben und die dann sofort weitergeben.Vielleicht kommt man sich ja so auch näher.Der besorgte Beschützer wird ja von den Damen auch immer gerne angenommen.
Solch Betrachtungen sind leider immer das Produkt von Langweile z.B.wenn man 6 Stunden auf den Flieger warten muß.Entschuldigung!!!
modelähnliche Damen stolzieren klappernd über den Laufsteg-Bürgersteig,wie Claudia im Catwalk.Die sind aber eher in der Minderheit. Häufiger sind die nicht so gertenschlanken,etwas kleineren Damen zu beobachten,die die hohe Hacke meist noch mit der Plateausohle kombinieren.Hier erschöpft sich die Eleganz meist in der Form,der Farbe und des Design des Schuhs,denn meist haben sie Mühe,geradeaus zu gehen und ihren angestrengten Mienen ist zu entnehmen,das sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben,die Balance zu halten.Ganz und gar nicht elegant wird der Gang bei den unsportlichen etwas fülligeren jungen Damen,die sich mit ihrem Schuhwerk richtig auseinandersetzen müssen und die wackelnd und schwankend, gequält die Füße voreinander setzen.Da muß man sich wirklich Sorgen machen,das sie unfallfrei um die Kurve kommen.Das sieht dann schon sehr nach Arbeit und Bemühen aus und Mann muß sich fragen,ob das seine Hormone wirklich,wie erwünscht, so vehement zur Ausschüttung bringt, oder ob da nicht doch eher viel Mitleid eine Rolle bei der Beachtung des anderen Geschlechts spielt.Da ist es doch eher der Samariter im Manne,der da angesprochen wird und die reine Menschenliebe sagt ihm:"Schau,das du ihr schnell die Schuhe ausziehst,vor allem anderen und widme dich dann liebevoll dem Halux und versuche,durch Fußmassagen das Schlimmste an Mißbildungen zu verhindern."Auch um die Wirbelsäule und den Hüftknochen muß sich der engagierte Beobachter Sorgen machen.Mann sollte auf der Notrufseite seines Mobilfones immer die Nummer eines fähigen Orthopäden haben und die dann sofort weitergeben.Vielleicht kommt man sich ja so auch näher.Der besorgte Beschützer wird ja von den Damen auch immer gerne angenommen.
Solch Betrachtungen sind leider immer das Produkt von Langweile z.B.wenn man 6 Stunden auf den Flieger warten muß.Entschuldigung!!!
Nachtruhestörung
Denk ich ans Fliegen in der Nacht,dann fällt mir auf einmal ein
,das ich ja viel zu viel Gepäck habe und wie das wohl von der Fluggesellschaft bemessen wird,wenn ich da mit 40 kg und einem Fahrrad mit Anhänger angerückt komme.Das hat mir dann doch den Schlaf geraubt und heute morgen bin ich dann hundemüde aber mit dem Vorsatz aufgestanden,mich da nicht verrückt zu machen.Irgendwie ist bis jetzt noch immer alles gegangen warum nicht auch das.Wenn ich da so mit meinen ganzen Habseligkeiten an der Strasse stehe könnte man denken,ein größerer Umzug sei im Gange und es war auch nicht so ganz einfach,das passende Taxi zu finden.Hätte ich nicht vielleicht doch mit dem Schiff fahren sollen?Jedenfalls ist für heute Nacht auch wieder Ruhestörung angesagt,denn der Flieger,wenn er mich denn mitnimmt, geht um 23.30Uhr hier in Baku ab und kommt um 00.40Uhr Ortszeit in Aktau/Kasachstan an.Bis ich dann durch den Zoll und die Grenzbefestigungen durch bin und meine sieben Sachen alle unter Kontrolle habe wird es dann schon eine Weile dauern.Ich habe mir einen Flughafentransfer zum Hotel in der Nacht bestellt und hoffe,das der so geduldig ist und auch auf mich wartet.
Inzwischen habe ich einen selbst so genannten Velovoyager getroffen,ein Radler aus Brüssel,der fast genau die gleiche Strecke fahren will wie ich und der wird mir dann in Aktau vielleicht berichten,wie die Überfahrt mit der Fähre war.Vielleicht fahren wir ein paar Meter gemeinsam.Der will die Fähre benutzen und weiß aber noch nicht so genau,wann er hier in Baku wegkommt.
Bis jetzt habe ich nur von verunglückten Versuchen gehört,was aber nicht so sehr an der Schiffsgesellschaft lag,sondern an den Reisenden selbst,weil sie die Visabedingungen des Landes missachtet hatten und dafür bestraft wurden.Sie durften nicht in der Nacht mit der schon abfahrbereiten Fähre fahren,auf die sie schon ein paar Tage gewartet hatten,sondern mussten erst ihre Strafgebühren an die Staatskasse überweisen.Die hatte aber erst am anderen Morgen geöffnet.
Nun hoffe ich mal,das am Flughafen alles reibungslos verläuft und das ich morgen schon aus Kasachstan berichten kann.
Die Bilder zeigen mein hotel und die freundlichen Menschen,die mir den Aufenthalt hier sehr angenehm gemacht haben.Aber auch noch ein paar letzte Eindrücke von Aserbaidschan und das Geschenk der Rezeption an mich!Eine laut tickende Uhr!
,das ich ja viel zu viel Gepäck habe und wie das wohl von der Fluggesellschaft bemessen wird,wenn ich da mit 40 kg und einem Fahrrad mit Anhänger angerückt komme.Das hat mir dann doch den Schlaf geraubt und heute morgen bin ich dann hundemüde aber mit dem Vorsatz aufgestanden,mich da nicht verrückt zu machen.Irgendwie ist bis jetzt noch immer alles gegangen warum nicht auch das.Wenn ich da so mit meinen ganzen Habseligkeiten an der Strasse stehe könnte man denken,ein größerer Umzug sei im Gange und es war auch nicht so ganz einfach,das passende Taxi zu finden.Hätte ich nicht vielleicht doch mit dem Schiff fahren sollen?Jedenfalls ist für heute Nacht auch wieder Ruhestörung angesagt,denn der Flieger,wenn er mich denn mitnimmt, geht um 23.30Uhr hier in Baku ab und kommt um 00.40Uhr Ortszeit in Aktau/Kasachstan an.Bis ich dann durch den Zoll und die Grenzbefestigungen durch bin und meine sieben Sachen alle unter Kontrolle habe wird es dann schon eine Weile dauern.Ich habe mir einen Flughafentransfer zum Hotel in der Nacht bestellt und hoffe,das der so geduldig ist und auch auf mich wartet.
Inzwischen habe ich einen selbst so genannten Velovoyager getroffen,ein Radler aus Brüssel,der fast genau die gleiche Strecke fahren will wie ich und der wird mir dann in Aktau vielleicht berichten,wie die Überfahrt mit der Fähre war.Vielleicht fahren wir ein paar Meter gemeinsam.Der will die Fähre benutzen und weiß aber noch nicht so genau,wann er hier in Baku wegkommt.
Bis jetzt habe ich nur von verunglückten Versuchen gehört,was aber nicht so sehr an der Schiffsgesellschaft lag,sondern an den Reisenden selbst,weil sie die Visabedingungen des Landes missachtet hatten und dafür bestraft wurden.Sie durften nicht in der Nacht mit der schon abfahrbereiten Fähre fahren,auf die sie schon ein paar Tage gewartet hatten,sondern mussten erst ihre Strafgebühren an die Staatskasse überweisen.Die hatte aber erst am anderen Morgen geöffnet.
Nun hoffe ich mal,das am Flughafen alles reibungslos verläuft und das ich morgen schon aus Kasachstan berichten kann.
Die Bilder zeigen mein hotel und die freundlichen Menschen,die mir den Aufenthalt hier sehr angenehm gemacht haben.Aber auch noch ein paar letzte Eindrücke von Aserbaidschan und das Geschenk der Rezeption an mich!Eine laut tickende Uhr!
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