Mittwoch, 21. März 2012

Über die Berge und in die Federn

Von Kirikkale nach Sungurlu lief alles wie geschmiert.Die Sonne schien und gegen Mittag wurde es richtig warm.In Sungurlun angekommen frage ich mich zu einem Hotel durch.Sehr kompliziert,wenn man die Sprache nicht kann.Aber Oootel begleitet von Schlafbewegung und leichtem Schnarchgeräusch,erregt nicht nur Heiterkeit sondern führt auch meist zum gewünschten Ergebnis.Inzwischen weiß ich auch,das güzel gut heißt und das es aber immer relativ ist,was der eine oder andere unter gut versteht.Jedenfalls hat der,der mich dann zu einem Hotel mit seinem Mofa lotste, gut ,so verstanden,das es gut für ihn selbst sein könnte,wenn ich es vom Hotel nicht so weit habe zu seiner Döneria.Das Hotel war mal wieder unter aller Sau und es wäre zu unappetitlich,hier weiter ins Detail zu gehen.Der Ort Sungurlu ist auch eigentlich nicht weiter erwähnenswert.So bin ich dann schon beim ersten Weckerklingelton,noch vor dem Morgenschrei aus dem Bethaus auf dem Rad gesessen und habe gemacht,das ich schnellstens wegkomme und in der ersten schönen Tankstelle mein Frühstück mit Zähneputzen erledige.Ich habe es kaum gemerkt,aber von Beginn an ging es heute nur bergauf und nach etwa 30 km lag wieder überall Schnee.Die Strasse war aber schon geräumt und trocken.So war die Strecke von der höchsten Erhebung bis Çorum nicht mehr so schlimm.Ein schönes Hotel hab ich auch gleich gefunden und freue mich auf eine warme Dusche und ein sauberes Bett.
Hier bei Çorum liegt das Zentrum der Hetiterkultur Und deswegen gibt es hier auch ein schönes Museum(Bild).Heute war ich der erste und einzige Gast an diesem Ort,und der Museumswärter begleitete mich vom Anfang bis zum Ende meines Besuches.Er knipste für mich an jeder Vitrine das Licht an und machte es wieder aus,wenn er meinte,das ich jetzt genug gesehen hätte.Das führte allerdings ab und zu dazu,das er es mehrmals an und ausschalten mußte,denn mein Interesse und seine Geduld hamonierten nicht besonders gut.Als ich dann gehen wollte weil ich alles angeschaut hatte lief er nochmal hinter mir her und machte mich noch auf ein kleines Museum im Museum aufmerksam,zu dem er auch den Schlüssel hatte.Das war eine kleine Ausstellung türkischer Handwerkskunst,denn irgendetwas türkisches muß doch auch hier gezeigt werder.Diese Hititler (wie sie hier heißen)waren ja ganz gewiss keine Türken und ein ganzes großes Museum ohne was türkisches,das geht so nicht.

2 Kommentare:

  1. Ooch, bitte, erzähl doch ein wenig von dem Hotel in Sungurlu. Ich liebe gruselige Deja-Vus!

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  2. Hallo Jürgen,

    auf meinem Blog traf heute folgender Kommentar ein, der ganz sicher für Dich bestimmt ist:

    Adi Treugut (Gast) – 22. MRZ 10.56

    Hei Jürgen ! Du machst ja feine Sachen !!! Ostern kommst du zu uns nach Stoupa, Peleponnes, da kannst du die nächsten Touren planen. Wäre das nix??

    Habe über einen Vertretungspatienten von deiner Reise erfahren.

    Vielleicht mache ich mich im Oktober nach Nepal auf um gesponserte rauchfreie Öfen zu visitieren.
    ???

    Dir lauter guuuuute Tage und ein glückliches Wiedersehen !--- Dann trinken zwei Zahnarztrentner einen Ouzo!
    OK??
    Ganz liebe Grüße
    Vom Adi


    (Original unter www.blackconti.twoday.net/stories/64983721/#75240089 )

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