Freitag, 2. März 2012

Brief an die Thessaloniker

Liebe Thessaloniker!
Eure Stadt ist ja soweit ganz nett,aber wehe du kommst mit dem Fahrrad daher,dann steht Euer Verkehrssystem und Eure Beschilderung ganz schlecht da.Ich habe ,mangels ausreichender Führung ,mehrmals Strassen benutzen müssen,die eigentlich nur für die Blechlawine erlaubt sind und es war sogar ein bisschen lebensgefährlich.Auf gut Deutsch:Ich bin auf der Autobahn mit dem Rad gefahren, verurteilt mich deswegen nicht.Ich konnte nicht anders.So habe ich mich denn durch den morgendlichen Berufsverkehr bis an eure wunderschöne Hafenpromenade gekämpft,wo ich neben dem Bürgersteig auch einen Radweg gefunden habe.Euer Aristotelesplatz ist ja ein richtiges Schmuckstück und der Weiße Turm zeugt von Eurer byzantinischen Geschichte.Ihr selbst seid ja auch sehr hilfsbereit und verwehrt keinem einen Dienst.Nur solltet Ihr ab und zu lieber mal sagen:"tut mir leid,da kann ich nicht helfen."anstatt ahnungslose Radfahrer auf den Berg zum Zoo und dann wieder zum Flughafen zu schicken,wo keiner mit dem Fahrrad hinwill,selbst wenn er könnte.Es war ein Bruder im Geiste,der mich mit seinem Mofa leitete,damit ich dann endlich aus Euren Mauern fliehen konnte.Eure Berge haben es mir angetan.Sie wollen und wollen nicht aufhören und auf den Strassen geht es zu das einem Höhren und Sehen vergeht.Mäßiget Euch,achtet Euren Nächsten wie Euch selbst,dann wird jeder Tourist immer wieder gerne zu Euch kommen.Es grüßt Euch Euer Bruder Jürgen.

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