Mittwoch, 29. Februar 2012
Aiolos`s Rache
Ohne es zu wollen,muß ich den Zorn des Aiolos erregt haben,denn seit einiger Zeit läßt er für mich nicht die günstigen Winde wehen.Mir persönlich wäre ja der Zephyrios oder der Notos recht gewesen,er aber schickt mir den kalten Boreas und zwar von einer solchen Stärke,das es mich fast vom Sattel haut.Da das auf der alten Nationalstrasse nach Thessaloniki nicht gerade ungefährlich ist,habe ich mich ins Hotel GALA geflüchtet,eine bescheidene Bleibe auf der hohen Heide vor der Großstadt.Ich schaue mißmutig aus dem Fenster meines Zimmers und Boreas bläst und bläst,das ihm die Backen schmerzen.Die stolze Beflaggung des Hotels GALA geht schon nach kurzer Zeit zum Teufel.Als erste kapituliert die griechische Fahne dann die deutsche und die serbische.Einzig standhaft ist die Britische und die Türkische hält sich auch nicht schlecht.Ich hab mein Rad,mit Hilfe des freundlichen Besitzers, in die Hotellobby gerettet und mache mir Gedanken,wie ich Aiolos wohl besänftigen könnte.Vielleicht gehe ich morgen in die erste Chinatown,die ich sehe und Kaufe mir ein paar Fahnen,die ich ,dem Wind zum spielen, an mein Rad hänge.Übrigens Chinatowns gibt es hier an allen Ecken.Das sind große Läden,in denen man textilen Ramsch kaufen kann und vieles mehr,was auf dem Weg der neuen Seidenstrassen heute ins konsumfreudige Europa gebracht wird.
Dienstag, 28. Februar 2012
Efcharisto poli
Mit nem Platten fing der Tag gut an.Die Dame im Empfang des Hotels hatte mir noch einen Tee gekocht und eine schöne Musik-aus denKaffeeländern- aufgelegt, obwohl das alles nicht im Preis von 35€ enthalten war,einfach nur so,weil sie nett sein wollte.Ich sage Efcharisto poli und schwinge mich aufs Rad und höre bereits nach fünfzig Metern wie der Hinterreifen walkt. Platt.In einer Parklücke richte ich mir, zum Erstaunen der Bevölkerung ,eine kleine Werkstatt ein und repariere den Schaden.Aus einem Autozubehör Geschäft,ein paar Häuser weiter kommt mir der Besitzer mit einer Sprayflasche an der ein Ventilansatzschlauch dran hängt zur Hilfe,aber da hatte ich schon den Flicken drauf und war froh,das neumodische Zeug nicht ausprobieren zu müssen.Efcharisto poli.Dann geht es los,Sonnenschein und Rückenwind,Herz was willst du noch mehr?Wenn ich doch nur ein Segel hätte!Efcharisto poli.Doch mein Glück ist nur von kurzer Dauer, denn die Fahrtrichtung und die Windrichtung ändern sich zum Schlechten.Also heißt es wieder:im dritten Gang gegen den Orkan.Und dazu geht es dann auch noch bergauf-der letzte Anstieg vor der Ebene.Der hat es aber wirklich in sich ,etwa zehn Kilometer bergauf,bei Minus Zwei Grad und Gegenwind.Die Pass Strasse ist fast nicht befahren,weil es ja eine Autobahn gibt,die durch Tunnel im Tal verläuft.Trotzdem kommt doch hin und wieder der Schneepflug vorbei und auf dem Schneepflug sitzt Dimitrios ,der mir ein Seil zuwerfen möchte,um mich auf den Berg zu ziehen.Das das nicht funktionieren kann sieht er sehr schnell ein und nimmt das Seil,um mein Fahrrad auf dem Schneeschiebeschild festzubinden.Den Anhänger bugsieren wir gemeinsam in das Fahrerhaus und ab gehts.Efcharisto poli.Ich glaube diesen Pass hätte ich heute sonst nicht geschafft.Oben auf der Höhe gibt es ein paar kleine Tavernen.In der einen ist die Freundin von Dimitrios die Wirtin und dimitrios läd mich zu einer warmen Suppe und einer Portion Feta mit griechischem Spezialkraut ein.Alles sehr frisch und gut.Efcharisto poli!
Wir unterhalten uns ganz gut auf Englisch und er erzählt mir seine Geschichte.Alleinerziehender Vater ,viel Arbeit im Sommer wie im Winter.Zwei Kinder,Sohn Hallodri,Tochter sehr fleissig.Und als ich ihn Frage,weils mich interessiert,wann denn hier in Griechenland der Karneval vorbei ist beteuert er mir aufrichtig,das die Griechen ein altes Kulturvolk mit einer Dreitausend Jahre alten Schreibkultur seien und das es in Griechenland, seines Wissens, noch nie Kannibalismus gegeben hat.Efcharisto poli.Beim Reisen lernen,das ist auch eines meiner Ziele und das endlich Schluss ist mit diesen,das Zusammenkommen der Völker verhindernden Missverständ-nissen.Leute lernt Sprachen!!!Efcharisto poli,fürs geduldige Lesen,und Kalinichta.
Wir unterhalten uns ganz gut auf Englisch und er erzählt mir seine Geschichte.Alleinerziehender Vater ,viel Arbeit im Sommer wie im Winter.Zwei Kinder,Sohn Hallodri,Tochter sehr fleissig.Und als ich ihn Frage,weils mich interessiert,wann denn hier in Griechenland der Karneval vorbei ist beteuert er mir aufrichtig,das die Griechen ein altes Kulturvolk mit einer Dreitausend Jahre alten Schreibkultur seien und das es in Griechenland, seines Wissens, noch nie Kannibalismus gegeben hat.Efcharisto poli.Beim Reisen lernen,das ist auch eines meiner Ziele und das endlich Schluss ist mit diesen,das Zusammenkommen der Völker verhindernden Missverständ-nissen.Leute lernt Sprachen!!!Efcharisto poli,fürs geduldige Lesen,und Kalinichta.
Montag, 27. Februar 2012
Birdwatching
Wenn man so durch das Land schleicht wie ich,dann hat man die Zeit auch mal nach den kleinen gefiederten Freunden zu schauen.Hier und da pickt eine Amsel einen kalten Wurm aus dem Schnee,und die Meisen umschwirren mich in Schwärmen auf der Suche nach etwas Essbarem.So ein kleiner brauner Vogel,vielleicht ein Braunkehlchen(wenn es das gibt)sitzt zitternd in der Hecke und pfeift ganz traurig,weil der Winter wieder mit Macht zurückgekommen ist.Auch Lärchengesang meine ich schon vernommen zu haben.Es ist ungemütlich,es schneit und es weht ein kalter Nord-Ostwind von der Stärke,das ich den Lenker schon richtig festhalten muß,um nicht von der Fahrbahn geweht zu werden.Aufeinmal fliegt vor mir im Schneetreiben ein Mäusebussard auf und komischerweise denke ich gleich:"Aha,Mäusebussarde in dieser kalten Zeit, hier in Griechenland,wo doch der Pleitegeier die Lufthoheit zu haben scheint.Da sieht man es doch mal,es gibt sie also doch,die,die den lieben,langen,kalten Tag den Mäusen hinterher jagen müssen,hier in Griechenland." Die Adler,Sperber und die Falken scheinen ja schon alle ihre Mäuse in Sicherheit gebracht zu haben,wie Frau Merkel meint,und nur der bescheidene,graubraune Mäusebussard mach weiter Jagd noch in Griechenland.Ich wünsche ihm eine gute Jagd und viel Erfolg.
Heute habe ich die Stadt Kazani erreicht und werde morgen in die Ebene von Saloniki hinunter fahren.Da soll ja schon der Frühling gesehen worden sein, sagt man hier in den Bergen.
Heute habe ich die Stadt Kazani erreicht und werde morgen in die Ebene von Saloniki hinunter fahren.Da soll ja schon der Frühling gesehen worden sein, sagt man hier in den Bergen.
Sonntag, 26. Februar 2012
Sightseeing
Reisen bildet und wenn man ein für alle Dinge offener Mensch ist,dann findet man früher oder später alle seine Vorurteile bestätigt.
Wenn ich es nötig hätte,éine Entschuldigung dafür zu finden,das ich heute wieder nicht weiter gefahren bin,würde ich sagen,das ich mal nen Tag opfere um mir die Stadt in Ruhe anzuschauen.Aber vielleicht kennt der eine oder andere die Stadt Grevena und wundert sich,was es da wohl zu sehen gäbe.Ja klar,es gibt ein Stadtzentrum und da ist gerade auch ne Menge los aber irgendwas wie eine Kirche oder ein altes Rathaus gibt es hier nicht zum anschauen.In der "Altstadt habe ich eigentlich nichts wirklich Altes gesehen außer ein paar alten Männern,die schon morgens um zehn Uhr im Cafe sitzen und mit ihren Rosenkränzen klappern.Oder den alten VW Käfer von 1965,der schön langsam unter dem Kulturhumus verschwinden wird.Damit bin ich eigentlich schon beim Thema des heutigen Tages:Der Grieche und das Auto.In dieser Frage ist der Mann hier vielleicht deutscher als man sich das in Deutschland so denkt.Auch hier regiert der Gasfuß und nicht der Bremsende.Verbogene Leitplanken und jede Menge verendeter Tiere rechts und links der Strasse sind Zeugen der Seelenverwandtschaft.Nur mal zum Beispiel:ich gehe auf dem Bürgersteig so vor mich hin,auf einmal rappelt es ganz gehörig neben mir.Ich finde die Ursache etwa sechs Autos hinter mir.Da hat doch einer zu schnell eingeparkt und hat die fünf vor ihm parkenden Kisten zusammengeschoben.Als er aber gemerkt hat,das das irgendwie nicht so richtig geklappt hat,hat er den Rückwärtsgang eingelegt und ist aus seiner Parklücke heraus,wieder auf die Strasse gestossen und hat dann dort nochmal einen Gegner erledigt.Naja ist vielleicht nicht ganz typisch für das Land,sowas kommt ja überall immer mal wieder vor.Man stellt hier auch mal gerne sein Auto zum Parken mitten im Kreisverkehr ab und vor allem wenn man einen Radfahrer sieht,egal auf welcher Seite der Fahrbahn,fühlt man sich verpflichtet,diesen durch lautestes Hupen auf sich aufmerksam zu machen.Alles andere wäre zu gefährlich, denn Radfahrer haben ja den Fahrtwind am Ohr und können deswegen gar nicht hören,wenn ein Auto heranbraust.Das scheint ganz gut zu funktionieren,denn ich habe bis jetzt noch keinen Radfahrer im Graben liegen gesehen.Allerdings habe ich bisher noch überhaupt keinen Radfahrer gesehen aber ein Fahrradgeschäft.Es lag nicht gerade an der Haupteinkaufstrasse.Der Besitzer saß mit seinem Monteur an einem Campingtisch und sie spielten ihre 12000 sendste Partie Backgammon. Nebenan war eine Schmiede in der ein geschickter Schmied die Fahrradrahmen des letzten Jahres zu Gartengeräten wie Harken und Rechen umarbeitete,nach dem Motto:Räder zu Pflugscharen.In diesem Sinne:Frieda sei mit euch!!
Wenn ich es nötig hätte,éine Entschuldigung dafür zu finden,das ich heute wieder nicht weiter gefahren bin,würde ich sagen,das ich mal nen Tag opfere um mir die Stadt in Ruhe anzuschauen.Aber vielleicht kennt der eine oder andere die Stadt Grevena und wundert sich,was es da wohl zu sehen gäbe.Ja klar,es gibt ein Stadtzentrum und da ist gerade auch ne Menge los aber irgendwas wie eine Kirche oder ein altes Rathaus gibt es hier nicht zum anschauen.In der "Altstadt habe ich eigentlich nichts wirklich Altes gesehen außer ein paar alten Männern,die schon morgens um zehn Uhr im Cafe sitzen und mit ihren Rosenkränzen klappern.Oder den alten VW Käfer von 1965,der schön langsam unter dem Kulturhumus verschwinden wird.Damit bin ich eigentlich schon beim Thema des heutigen Tages:Der Grieche und das Auto.In dieser Frage ist der Mann hier vielleicht deutscher als man sich das in Deutschland so denkt.Auch hier regiert der Gasfuß und nicht der Bremsende.Verbogene Leitplanken und jede Menge verendeter Tiere rechts und links der Strasse sind Zeugen der Seelenverwandtschaft.Nur mal zum Beispiel:ich gehe auf dem Bürgersteig so vor mich hin,auf einmal rappelt es ganz gehörig neben mir.Ich finde die Ursache etwa sechs Autos hinter mir.Da hat doch einer zu schnell eingeparkt und hat die fünf vor ihm parkenden Kisten zusammengeschoben.Als er aber gemerkt hat,das das irgendwie nicht so richtig geklappt hat,hat er den Rückwärtsgang eingelegt und ist aus seiner Parklücke heraus,wieder auf die Strasse gestossen und hat dann dort nochmal einen Gegner erledigt.Naja ist vielleicht nicht ganz typisch für das Land,sowas kommt ja überall immer mal wieder vor.Man stellt hier auch mal gerne sein Auto zum Parken mitten im Kreisverkehr ab und vor allem wenn man einen Radfahrer sieht,egal auf welcher Seite der Fahrbahn,fühlt man sich verpflichtet,diesen durch lautestes Hupen auf sich aufmerksam zu machen.Alles andere wäre zu gefährlich, denn Radfahrer haben ja den Fahrtwind am Ohr und können deswegen gar nicht hören,wenn ein Auto heranbraust.Das scheint ganz gut zu funktionieren,denn ich habe bis jetzt noch keinen Radfahrer im Graben liegen gesehen.Allerdings habe ich bisher noch überhaupt keinen Radfahrer gesehen aber ein Fahrradgeschäft.Es lag nicht gerade an der Haupteinkaufstrasse.Der Besitzer saß mit seinem Monteur an einem Campingtisch und sie spielten ihre 12000 sendste Partie Backgammon. Nebenan war eine Schmiede in der ein geschickter Schmied die Fahrradrahmen des letzten Jahres zu Gartengeräten wie Harken und Rechen umarbeitete,nach dem Motto:Räder zu Pflugscharen.In diesem Sinne:Frieda sei mit euch!!
Samstag, 25. Februar 2012
Jammas
Ich hab mich schon gewundert,warum die Leute hier in Griechenland immer so komisch geschaut haben,wenn ich ganz freundlich zur Begrüßung"Jammas"gesagt habe.Inzwischen habe ich mich erinnert,das das unser griechischer Wirt im Gröbenzeller Hof immer gesagt hat,wenn er uns einen Schnaps ausgegeben hat und jetzt wundere ich mich über gar nichts mehr.Richtig heißt es Jassu oder so und das wird ab sofort benutzt.Die Mernschen sind aber ansonsten sehr freundlich und zuvorkommend.Ich bekomme dauernd irgendetwas geschenkt, mal Apfelsinen,mal einen Apfel,ein Mann an der Tankstelle,wo ich mal drin war, gab mir einen Kaffee aus.Vielleicht ist es das Mitleid,wenn sie mich mit meinem Möbelwagen durch die Berge ziehen sehen.Es muß hier vor ein paar Tagen ganz heftig geschneit haben,denn es liegt noch jede Menge Schnee herum.Aber gestern und heute war das Wetter perfekt,kein Wölkchen am Himmel und als ich vom Pass hinunter in die Ebene fuhr wurde es richtig warm.Hier in Grevena ist die Hölle los.Alle sind irgendwie verkleidet,Jugendliche ziehen als Kuhherde verkleidet mit Trommeln und Trompeten durch die Stadt und es ist ein mords Getöse überall.
Freitag, 24. Februar 2012
Kriechenland
Irgendwie hatte ich mir mein Vorankommen hier in Griechenland anders vorgestellt.Scheinbar habe ich bei meinen Vorbereitungen nicht auf die Höhenlinien geachtet und bin somit von falschen Voraussetzungen ausgegangen als ich meinte,mal eben so hier durchzusausen.Am Morgen ging es schon gleich mit einem Berg los,der zu diesem Zeitpunkt noch zur geltenden persönlichen Kategorie Triple A (A=Anstrengend) gehörte.Aber da kannte ich die anderen zwei Steigungen noch nicht.Ich habe sie alle erstrampelt und nur gaaanz wenig geschoben!!Hier oben auf dem Pass vor Grevena liegt noch ziemlich hoch der Schnee und ich hoffe,das Wetter bleibt so frühlingshaft wie es heute war,damit kein neuer Schnee dazukommt.Der Karneval ist hier noch lange nicht vorbei das hat wohl mit der griechischen Kirche zu tun,die ja alle Kirchenfeste irgendwie später als die römiche Kirche feiert.Also,wer noch nicht genug hat und wer noch mal richtig einen drauf machen möchte,herkommen!!Aber besser nicht per Rad sonst könnte auch hier schon alles vorbei sein.Mein heutiger Standort ist Metsovo,vielleicht eine der kälteren wenn nicht sogar der kälteste Ort in ganz Griechenland.
Donnerstag, 23. Februar 2012
1.Ruhetag
Wenn das so weitergeht,nach zwei Arbeitstagen einen Ruhetag einzulegen und dann kaum vorwärts gekommen zu sein,dann werde ich so ungefähr 2020 in China ankommen.Aber ich bin hier in einer wunderschönen Stadt angekommen und es ist gut,sich das alles erst mal in Ruhe anzuschauen.Die Geschichte dieser Stadt ist so vielfältig, das ein Tag zu kurz ist um alles gesehen und eingeordnet zu haben.Griechen,Römer,Goten,Normannen,Türken,alle haben ihre Spuren hier zurückgelassen.Im Moment ist alles so menschenleer,das ich mir alles in Ruhe anschauen kann und die Kassierer in den Sehenswürdigkeiten sogar noch Zeit haben für einige Erklärungen aber oft leider nur auf Griechisch und ich dann hinterher noch in Ruhe alles im Führer nachlesen kann.Morgen in der Früh gehts weiter und ich gehe jetzt erstmal einkaufen.
Sysiphustag,(Sisyphus?Sissifuß?)der mit dem Stein tanzt!
Am Tag nach diesem Tag sitze ich gemütlich in einem Kaffee in Joannina und genieße die Aussicht auf den See.
Die Sonne scheint und die Menschen sind fröhlich.
Gestern war das alles noch ganz anders.Ein Regenschauer der durch die, trotz Fahrrad,ziemlich offene Tür des Bushäuschens direkt in mein
Schlafzimmer rein prasselte,weckte mich auf die unsanfte Art.Zeit zum Aufstehen,ein Wecker der anderen Art,aber wirksam.Das Rad war schnell gepackt und es ging weiter bergauf.und bald wurde es so steil,das ich schieben mußte.Also,hinauf mit dem selbstgewählten Stein.Von außen und innen nass,erreichte ich die Passhöhe und mußte feststellen,das ich im letzten Bushaltehäuschen einen Platz gefunden hatte.Hier oben gibt es nichts außer ein paar Schafe und Hunde.Und eine kleine Kapelle,die von frommen Reisenden,zu Ehren aller Heiliger,vor allem aber des heiligen Nikolaus,erbaut worden ist.Hat sich doch dieser Heilige zu einem Leben als Sackträger entschieden und das muß ja auch nicht gerade ein Leichtes gewesen sein.Eine der schönsten Abfahrten in meinem Radfahrerleben war die von diesem Pass.sie dauerte etwa 20-30 Minuten ,auf einer recht gut ausgebauten Strasse und ohne jeden Verkehr.Unten im Tal gab es wieder Leben mit Menschen und Hunden und ich füllte meine Wasservorräte auf.Meine Lebenserfahrung sagte mir allerdings ,das das leichte Dahingleiten doch irgendwann vorbei sein muß-und so wars.Der nächste Anstieg war zwar nicht so steil wie der letzte aber lang genug um mich wieder vom Rad steigen zu lassen und zu schieben.Auf diesem Anstieg machte ich die Entdeckung,das zähnefletschende Hunde es mit der Angst zu tun bekommen,wenn man sie mit der Taschenlampe blendet und je weiter ich fuhr, um so häufiger bestätigte sich diese Erkenntnis.Die nächste Abfahrt,der nächste Anstieg."Es geht nur noch 12 Kilometer bergauf" versprach mir ein Rennradfahrer der mir Mut machen wollte und mir als Energiespende ein paar getrocknete Feigen schenkte.Auch auf diesem Anstieg wendete ich meinen Hunde-Lampentrick mehrmals an und es funktionierte immer,sogar als ein Tier vor mir herlief,das ich in meiner zoologischen Naivität als einen lahmen Hund zu erkennen meinte.Es reagierte auf meinen Lampentrick mit höchster Gelassenheit und machte den Weg frei.Doch als ich an dem Tier vorbeifuhr und ihm ins Gesicht blickte glaubte ich die Züge von Steiff´s Teddi gesehen zu haben,hatte aber, aus verständlichen Gründen, kaum Zeit der Sache weiter nachzugehen.Schließlich kam ich doch in Joannina an.Das Hotel,das mir der freundliche Radfahrer empfohlen hatte fand ich vor Müdigkeit nicht und hab dann das erstschlechteste genommen.25€ mit kaum Internetanschluß.Habe dann noch in einer Taberna eine Hühnersuppe gegessen und bin dann heute morgen um 10.30 uhr aufgewacht und die Sonne schien!!!
Die Sonne scheint und die Menschen sind fröhlich.
Gestern war das alles noch ganz anders.Ein Regenschauer der durch die, trotz Fahrrad,ziemlich offene Tür des Bushäuschens direkt in mein
Schlafzimmer rein prasselte,weckte mich auf die unsanfte Art.Zeit zum Aufstehen,ein Wecker der anderen Art,aber wirksam.Das Rad war schnell gepackt und es ging weiter bergauf.und bald wurde es so steil,das ich schieben mußte.Also,hinauf mit dem selbstgewählten Stein.Von außen und innen nass,erreichte ich die Passhöhe und mußte feststellen,das ich im letzten Bushaltehäuschen einen Platz gefunden hatte.Hier oben gibt es nichts außer ein paar Schafe und Hunde.Und eine kleine Kapelle,die von frommen Reisenden,zu Ehren aller Heiliger,vor allem aber des heiligen Nikolaus,erbaut worden ist.Hat sich doch dieser Heilige zu einem Leben als Sackträger entschieden und das muß ja auch nicht gerade ein Leichtes gewesen sein.Eine der schönsten Abfahrten in meinem Radfahrerleben war die von diesem Pass.sie dauerte etwa 20-30 Minuten ,auf einer recht gut ausgebauten Strasse und ohne jeden Verkehr.Unten im Tal gab es wieder Leben mit Menschen und Hunden und ich füllte meine Wasservorräte auf.Meine Lebenserfahrung sagte mir allerdings ,das das leichte Dahingleiten doch irgendwann vorbei sein muß-und so wars.Der nächste Anstieg war zwar nicht so steil wie der letzte aber lang genug um mich wieder vom Rad steigen zu lassen und zu schieben.Auf diesem Anstieg machte ich die Entdeckung,das zähnefletschende Hunde es mit der Angst zu tun bekommen,wenn man sie mit der Taschenlampe blendet und je weiter ich fuhr, um so häufiger bestätigte sich diese Erkenntnis.Die nächste Abfahrt,der nächste Anstieg."Es geht nur noch 12 Kilometer bergauf" versprach mir ein Rennradfahrer der mir Mut machen wollte und mir als Energiespende ein paar getrocknete Feigen schenkte.Auch auf diesem Anstieg wendete ich meinen Hunde-Lampentrick mehrmals an und es funktionierte immer,sogar als ein Tier vor mir herlief,das ich in meiner zoologischen Naivität als einen lahmen Hund zu erkennen meinte.Es reagierte auf meinen Lampentrick mit höchster Gelassenheit und machte den Weg frei.Doch als ich an dem Tier vorbeifuhr und ihm ins Gesicht blickte glaubte ich die Züge von Steiff´s Teddi gesehen zu haben,hatte aber, aus verständlichen Gründen, kaum Zeit der Sache weiter nachzugehen.Schließlich kam ich doch in Joannina an.Das Hotel,das mir der freundliche Radfahrer empfohlen hatte fand ich vor Müdigkeit nicht und hab dann das erstschlechteste genommen.25€ mit kaum Internetanschluß.Habe dann noch in einer Taberna eine Hühnersuppe gegessen und bin dann heute morgen um 10.30 uhr aufgewacht und die Sonne schien!!!
Mittwoch, 22. Februar 2012
Land der Griechen
Am Morgen stehe ich schon in aller Herrgottsfrühe auf dem Deck der Europa Palace und schaue in die Ferne.Um neun Uhr sieht man einen Streifen und wenig später drohen die Berge Nordgriechenlands mit ihren Schnee bedeckten Gipfeln.In Igoumenitsa gehen nur sehr wenige Laster von Bord die meisten fahren nach Patras.So ist auch der riesige Platz vor dem Schiff öde und leer.Die Griechen nehmen meine Ankunft nicht zur Kenntnis.Ich trete sogleich in die Pedale denn es ist schon zwei vorbei und ich will noch was schaffen.Auch unterwegs werde ich ignoriert von den Menschen,keiner fragt,ob ich Frau Merkel kenne oder ob ich den Rettungsschirm mitgebracht hätte.Alle halten sich vornehm zurück.Bis auf die Hunde,die nehmen kein Blatt vor den Mund und geifern und bellen und zeigen mir die Zähne!!!Begleitet vom Gebell der Meute geht meine Fahrt immer weiter in die Berge und meine Hoffnung vielleicht doch noch ein Hotel zu finden vergeht so langsam.Um halb acht ist es auch in Griechenland dunkel und die Auflagen,die man dem Land macht lassen nicht zu,das man einsame Straßen beleuchtet oder mit Hotels versieht.Früher war das hier wo ich fahre die Hauptstrasse aber es gibt jetzt eine Autobahn,die wohl gebaut wurde als man glaubte sich sowas noch leisten zu können.Der kalte Gegenwind zermürbt mich und ich schaue mich nach einem Platz für die Nacht um.Irgendwo am Straßenrand stehen vier Stangen mit nem Dach drauf und einer Holzbank darunter.Ich versuche.meine Plane irgendwie an den Stangen zu fixieren aber wegen mangelnder Übung scheitert das Unternehmen Eigenbau,Also fahre ich in Dunklen weiter bis der Schein meiner Taschenlampe ein wunderschönes,aus Stein gebautes Buswartehäuschen erfasst das auch zwei Fenster hat,in denen die Scheiben noch ganz sind.Ich lege meine große Plane auf den Boden,Isomatte drauf Schlafsack ausgepackt,das Fahrrad als Windschutz vor die Türe gestellt und übermüdet,von Hunden und Eulen in den Schlaf gesungen ziehe ich den Reisverschluss zu und bin dann mal weg.
Eingeschifft
Als ich nach einem recht guten Frühstück auf die Straße komme regnet es in Strömen und es weht ein starker Wind.Die Venezianer laufen mehr oder weniger gut beschirmt zur Arbeit und ich zum Parkhaus an der Piazza Roma,
wo ich gestern Abend mein Gespann ,mit allem Gepäck drauf,abgestellt habe.Die Wächter haben gut aufgepasst,denn es war noch alles da,leider,denn leichter ist die Ladung nicht geworden. Ich fahre zur Fähre und erfahre,das das Schiff nicht vor vier abfährt.Was von der Organisation her ohne Folgen sein soll,denn der Kapitän kann mit seinem Kahn schnellere Meilen machen,so, das das Schiff in richtiger Zeit in Igoumenitsa eintrifft.
An Deck der Fähre,wo man beim Abfahren aus dem Hafen an der alten Stadt entlang schrammt,bietet sich ein sagenhaftes Schauspiel.Das nautische Gefährt gleitet am Dogenpalast entlang und genau geleitet vom wohlwollenden Lotsen läuft die Luxusfähre den Lido entlang und das Land verschwand.
Da das Wetter nicht so gnädig ist und der Sturm die Wellen wüten lässt,wackelt die Wand und aus der Nachbarkabine schallt es schon lange
den Gang entlang,als ob ein Wolf knurrend grollt.
Mir hat man eine Innenkabine gegeben ,die schön geräumig ist.Mein Fahrrad steht unten bei den großen Lastwagen.Ich habe es an der Wand an einem Rohr festgebunden und hoffe nun,das meine kunstvollen Seemannsknoten diesen Sturm aushalten.Eine Innenkabine muß bei diesem Wetter keinen Nachteil haben.Es schaukelt nicht so stark wie außen und du bist näher am Motor,also ist es wärmer.Nur im Falle,das der Kapitän seine Oma in Spoleto grüßen müßte und zu nahe am Land vorbei fahren möchte kannst du nicht durch das Loch in der Außenhülle ins Freie schlüpfen,sondern mußt eine Treppe hochlaufen und dann erst ins Rettungsboot fallen,in dem der Kapitän schon wartet und dich sicher in den nächsten Hafen bringt.Wie ihr seht habe ich den Fluchtplan genau durchgelesen.
wo ich gestern Abend mein Gespann ,mit allem Gepäck drauf,abgestellt habe.Die Wächter haben gut aufgepasst,denn es war noch alles da,leider,denn leichter ist die Ladung nicht geworden. Ich fahre zur Fähre und erfahre,das das Schiff nicht vor vier abfährt.Was von der Organisation her ohne Folgen sein soll,denn der Kapitän kann mit seinem Kahn schnellere Meilen machen,so, das das Schiff in richtiger Zeit in Igoumenitsa eintrifft.
An Deck der Fähre,wo man beim Abfahren aus dem Hafen an der alten Stadt entlang schrammt,bietet sich ein sagenhaftes Schauspiel.Das nautische Gefährt gleitet am Dogenpalast entlang und genau geleitet vom wohlwollenden Lotsen läuft die Luxusfähre den Lido entlang und das Land verschwand.
Da das Wetter nicht so gnädig ist und der Sturm die Wellen wüten lässt,wackelt die Wand und aus der Nachbarkabine schallt es schon lange
den Gang entlang,als ob ein Wolf knurrend grollt.
Mir hat man eine Innenkabine gegeben ,die schön geräumig ist.Mein Fahrrad steht unten bei den großen Lastwagen.Ich habe es an der Wand an einem Rohr festgebunden und hoffe nun,das meine kunstvollen Seemannsknoten diesen Sturm aushalten.Eine Innenkabine muß bei diesem Wetter keinen Nachteil haben.Es schaukelt nicht so stark wie außen und du bist näher am Motor,also ist es wärmer.Nur im Falle,das der Kapitän seine Oma in Spoleto grüßen müßte und zu nahe am Land vorbei fahren möchte kannst du nicht durch das Loch in der Außenhülle ins Freie schlüpfen,sondern mußt eine Treppe hochlaufen und dann erst ins Rettungsboot fallen,in dem der Kapitän schon wartet und dich sicher in den nächsten Hafen bringt.Wie ihr seht habe ich den Fluchtplan genau durchgelesen.
Sonntag, 19. Februar 2012
To begin with
Ist es wahr,das aller Anfang schwer ist,
dann kann ich das nur bestätigen.
Aber zuerst zum Angenehmen.Die Abschiedsparty,wurde,dem Anlass entsprechend,nämlich beeindruckend intensiv.Es waren alle lieben Freunde da und zwischendrin hat dann auch immer noch jemand angerufen,die oder der mir noch alles Gute wünschen wollte und zum Schluss war ich doch überrascht,wie viele nette Leute ich kenne.
Nach herzzerreißendem Abschied hat mich dann der Ernesto noch mit dem Fahrrad zum Bahnhof begleitet und wir sind auch ganz ordentlich gefahren.Haben nicht jede rote Ampel ignoriert weil wir ja zeitig genug aufgebrochen sind.Doch bei der Hackerbrücke hat es mich dann erwischt.Ein dicker Dorn bohrte sich in meinen Vorderreifen und die erste Panne stand an.Ich habe dann,weil es schon dunkel war,das Rad zum Bahnhof geschoben und hab dann auch gleich das neue Flickzeug ausprobiert und wie ich schon vorraus gesehen hatte stellte sich heraus,das man auch mit dem neumodischen Sofortflicken den Schaden nicht beheben kann,wenn man das Loch nicht richtig sehen kann.
Ich bin dann in den Zug gestiegen,in der Annahme,der Schaden sei behoben.Aber als ich in der Nacht um 4.00 Uhr Kontrolle machte war die Luft wieder draussen und ich mußte schon den ersten Ersatzschlauch einbauen.
So konnte ich am Morgen um 6.30 Uhr in Venedig etwas ermattet aber mit funktionierendem Rad aus dem Zug steigen.
Hier in Venedig tost das Leben denn es ist Karneval,was ich bei der Planung meiner Reise gar nicht bedacht hatte.Ich zeige dann mal ein paar Bilder damit ihr seht und euch denken könnt,das der erste Tag trotz aller Wiedrigkeiten doch noch ganz manierlich abgelaufen ist.
dann kann ich das nur bestätigen.
Aber zuerst zum Angenehmen.Die Abschiedsparty,wurde,dem Anlass entsprechend,nämlich beeindruckend intensiv.Es waren alle lieben Freunde da und zwischendrin hat dann auch immer noch jemand angerufen,die oder der mir noch alles Gute wünschen wollte und zum Schluss war ich doch überrascht,wie viele nette Leute ich kenne.
Nach herzzerreißendem Abschied hat mich dann der Ernesto noch mit dem Fahrrad zum Bahnhof begleitet und wir sind auch ganz ordentlich gefahren.Haben nicht jede rote Ampel ignoriert weil wir ja zeitig genug aufgebrochen sind.Doch bei der Hackerbrücke hat es mich dann erwischt.Ein dicker Dorn bohrte sich in meinen Vorderreifen und die erste Panne stand an.Ich habe dann,weil es schon dunkel war,das Rad zum Bahnhof geschoben und hab dann auch gleich das neue Flickzeug ausprobiert und wie ich schon vorraus gesehen hatte stellte sich heraus,das man auch mit dem neumodischen Sofortflicken den Schaden nicht beheben kann,wenn man das Loch nicht richtig sehen kann.
Ich bin dann in den Zug gestiegen,in der Annahme,der Schaden sei behoben.Aber als ich in der Nacht um 4.00 Uhr Kontrolle machte war die Luft wieder draussen und ich mußte schon den ersten Ersatzschlauch einbauen.
So konnte ich am Morgen um 6.30 Uhr in Venedig etwas ermattet aber mit funktionierendem Rad aus dem Zug steigen.
Hier in Venedig tost das Leben denn es ist Karneval,was ich bei der Planung meiner Reise gar nicht bedacht hatte.Ich zeige dann mal ein paar Bilder damit ihr seht und euch denken könnt,das der erste Tag trotz aller Wiedrigkeiten doch noch ganz manierlich abgelaufen ist.
Freitag, 17. Februar 2012
Die letzten Stunden
Dem treuen Leser muß ich es nicht noch extra sagen,aber die Neuen können es ja nicht wissen:Noch einmal schlafen und dann geht der Zug.Heute hab ich eigentlich nichts gemacht,außer das ich zur Apotheke gefahren bin.Die
Heike hat mich dort kompetent beraten und hat gemeint ,das ich eigentlich gar nichts bräuchte.Aber ich bestand darauf,zumindest Kopfschmerztabletten zu kaufen,denn ich habe bei einem Vortrag eines Weltenbummlers gehört,das in den Ländern der ehemaligen UdSSR die Menschen unmäßig Wodka trinken würden.Das wäre eigentlich nicht so schlimm,wenn sie nicht von der Idee besessen wären,das alle Menschen gerne viel Wodka trinken.Stur in dieser Annahme ,laden sie sehr gerne ahnungslose Reisende ein,mit ihnen einen kleinen Schluck(sto gramm)zu nehmen.Die Folgen
sind dann meist verheerend denn es kommt dann doch der nächste Morgen und es soll schon passiert sein,das jemand,der auf der einen Seite auf sein Fahrrad gestiegen war,auf der anderen Seite im Straßengraben lag.Das ist doch wirklich unangenehm ,wenn man dazu noch diese fürchterlichen Kopfschmerzen hat.
Heike hat mich dort kompetent beraten und hat gemeint ,das ich eigentlich gar nichts bräuchte.Aber ich bestand darauf,zumindest Kopfschmerztabletten zu kaufen,denn ich habe bei einem Vortrag eines Weltenbummlers gehört,das in den Ländern der ehemaligen UdSSR die Menschen unmäßig Wodka trinken würden.Das wäre eigentlich nicht so schlimm,wenn sie nicht von der Idee besessen wären,das alle Menschen gerne viel Wodka trinken.Stur in dieser Annahme ,laden sie sehr gerne ahnungslose Reisende ein,mit ihnen einen kleinen Schluck(sto gramm)zu nehmen.Die Folgen
sind dann meist verheerend denn es kommt dann doch der nächste Morgen und es soll schon passiert sein,das jemand,der auf der einen Seite auf sein Fahrrad gestiegen war,auf der anderen Seite im Straßengraben lag.Das ist doch wirklich unangenehm ,wenn man dazu noch diese fürchterlichen Kopfschmerzen hat.
Noch ne Art Gedicht
13.02.2012
Noch fünf mal schlafen,dann geht der Zug.doch die Kälte macht mir noch einige Sorgen.Ich konnte mich leider nicht so mit meinem bepackten Fahrrad einfahren,wie ich mir es wünschte.Naja wie schon gesagt,das Wetter kann man sich nicht gestalten oder vielleicht doch?
Blaues Band
Wie kann man den Winter zum Gehen zwingen?
Man muß reden mit ihm und ihn zur Einsicht bringen!
Ich treff mich mit ihm zum Gespräch in einer Bar.
Wir trinken zusammen ein paar Klare,ist doch klar.
Ich rede mit Engelszungen auf ihn ein.
Erst erscheint er zugänglich,doch dann sagt er:"Nein!"
Nach zwei,drei weiteren Schnäpsen hab ich ihn soweit und eer sagt.Ja!"
Ich fang zu jubeln an und schreie laut:"Hurrraaa!"
Er geht nach Haus,doch plötzlich kommt er wieder.
Die Kälte fährt in Knochen mir und Glieder.Jetzt werd´ich ungehalten und ich will ihn schlagen,
Doch wehrt er sich und packt mich an dem Kragen.
Ich sehe nur noch,wie er mir eins aufs Auge haut.
Ich fall in Ohnmacht,doch ich spüre noch,es taut.
Vernehme auch noch in der Ferne Glockenton,
Und lieg sogleich in Morpheus Armen schon.
Ich wache auf mit einer blauen Fahne,
Mit nem Geschmack im Mund,ich fürchte und ich ahne.
Ein tiefblau Veilchen zieret meine dikcke Wange.
Der Frühling wird schon kommen!Keine Bange!!!
Früher haben die Menschen versucht ,unter Einsatz von Trommeln und Böllerschüssen,das Wetter zu beeinflussen.Heute In Zeiten des WWW muß es doch andere Wege geben.Vielleicht ist das hier einer davon.
Noch fünf mal schlafen,dann geht der Zug.doch die Kälte macht mir noch einige Sorgen.Ich konnte mich leider nicht so mit meinem bepackten Fahrrad einfahren,wie ich mir es wünschte.Naja wie schon gesagt,das Wetter kann man sich nicht gestalten oder vielleicht doch?
Blaues Band
Wie kann man den Winter zum Gehen zwingen?
Man muß reden mit ihm und ihn zur Einsicht bringen!
Ich treff mich mit ihm zum Gespräch in einer Bar.
Wir trinken zusammen ein paar Klare,ist doch klar.
Ich rede mit Engelszungen auf ihn ein.
Erst erscheint er zugänglich,doch dann sagt er:"Nein!"
Nach zwei,drei weiteren Schnäpsen hab ich ihn soweit und eer sagt.Ja!"
Ich fang zu jubeln an und schreie laut:"Hurrraaa!"
Er geht nach Haus,doch plötzlich kommt er wieder.
Die Kälte fährt in Knochen mir und Glieder.Jetzt werd´ich ungehalten und ich will ihn schlagen,
Doch wehrt er sich und packt mich an dem Kragen.
Ich sehe nur noch,wie er mir eins aufs Auge haut.
Ich fall in Ohnmacht,doch ich spüre noch,es taut.
Vernehme auch noch in der Ferne Glockenton,
Und lieg sogleich in Morpheus Armen schon.
Ich wache auf mit einer blauen Fahne,
Mit nem Geschmack im Mund,ich fürchte und ich ahne.
Ein tiefblau Veilchen zieret meine dikcke Wange.
Der Frühling wird schon kommen!Keine Bange!!!
Früher haben die Menschen versucht ,unter Einsatz von Trommeln und Böllerschüssen,das Wetter zu beeinflussen.Heute In Zeiten des WWW muß es doch andere Wege geben.Vielleicht ist das hier einer davon.
Ölwechsel
Mein Fahrrad hat eine Nabenschaltung und die ist so gut wie wartungsfrei.Aber es muß doch von Zeit zu Zeit mal ein Ölwechsel gemacht werden.Jetzt,wo ich schon so einige Kilometer gefahren bin,ist das Öl vielleicht schon verbraucht.Aber das kannst du nicht sehen,weil die Nabe undurchsichtig ist und deswegen machen wir erst einmal die Ölablassschraube auf und schaun,ob da was rausläuft.Läuft nichts raus heißt das nicht,das nichts drin ist,denn es ist ja Winter und das Öl könnte gefroren sein?Dann müssen wir warten,bis die Nabe warm wird oder wir föhnen sie an,bis das Öl flüssig wird und rausläuft.dann spülen wir die Nabe mit einem Spülmittel...... also ich habe mir wartungsfrei irgendwie anders vorgestellt.
Egal wie lange sowas dauert ich kann warten.Die Zeit vergeht und noch zweimal schlafen und dann geht der Zug.
Eine neue Kette hab ich auch bekommen.Jetzt kann nichts mehr schief gehen!
P.s.:Für alle,die sich nicht so gut auskennen wie ich:Die Kette ist nicht für den Hals und die Nabe hat nichts mit dem Blinddarm zu tun!!
Egal wie lange sowas dauert ich kann warten.Die Zeit vergeht und noch zweimal schlafen und dann geht der Zug.
Eine neue Kette hab ich auch bekommen.Jetzt kann nichts mehr schief gehen!
P.s.:Für alle,die sich nicht so gut auskennen wie ich:Die Kette ist nicht für den Hals und die Nabe hat nichts mit dem Blinddarm zu tun!!
Mittwoch, 15. Februar 2012
Visumabholtag
Die Dame von der Visumzentrale rief schon sehr früh am Morgen an,das mein Reisepass zur Abholung bereit liegt.Leider hat es so sehr geschneit, das ich mit dem Auto in die Stadt fahren mußte.Toll,das das so gut geklappt hat.Jetzt habe ich vier Visa,eins von Aserbaidschan,eins von Kasachstan,eins von Usbekistan und eins von Kirgisistan.Leider stellen die Chinesen sich so stur und geben erst eine Einreiseerlaubnis drei Monate vor der Einreise.Da ich aber erst im August hinkomme(wenn überhaupt)geben sie es mir nicht und ich muß es mir in Tashkent oder Bishkek besorgen.Das wollte ich eigentlich vermeiden,das ich mich irgendwo in der Stanwelt mit Behördenkram auseinandersetzen muß,aber es scheint unvermeidbar. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen wie?wo?was?und da werde ich euch mal ganz kurz meinen Reiseplan aufzeigen.
1.Phase:München-Venedig per Zug
2.Phase:Venedig-Igoumenitsa per Schiff.
3.Phase Igoumenitsa-Ankara per Fahrrad.
4.Phase:Ankara-Baku per Fahrrad.
5.Phase:Baku-Aktau per Schiff.
6.Phase:Aktau-Buchara per Fahrrad
7.Phase:Buchara-Bishkek per Fahrrad
8.Phase:Bishkek-Kashgar per Fahrrad
9.Phase:Kashgar-Dunhuang per Fahrrad.
10.Phase:Dunhuang-Xian per Fahrrad.
11.Phase:Xian-Shanghai per Fahrrad.
Eventuelle Änderungen vorbehalten.
ich mach es auch nur deswegen so genau,weil einige denken könnten,ich würde mich nur auf Fähren,Zügen und Kreuzfahrtschiffen rumdrücken und würde das Fahrrad nur als Reisebegleitung mitnehmen.Und wenns so wäre-auch nicht schlimm!!!
Schlimmer ist,das ich noch überhaupt nichs gepackt habe und nur noch drei mal schlafen und dann geht es ab!!!
1.Phase:München-Venedig per Zug
2.Phase:Venedig-Igoumenitsa per Schiff.
3.Phase Igoumenitsa-Ankara per Fahrrad.
4.Phase:Ankara-Baku per Fahrrad.
5.Phase:Baku-Aktau per Schiff.
6.Phase:Aktau-Buchara per Fahrrad
7.Phase:Buchara-Bishkek per Fahrrad
8.Phase:Bishkek-Kashgar per Fahrrad
9.Phase:Kashgar-Dunhuang per Fahrrad.
10.Phase:Dunhuang-Xian per Fahrrad.
11.Phase:Xian-Shanghai per Fahrrad.
Eventuelle Änderungen vorbehalten.
ich mach es auch nur deswegen so genau,weil einige denken könnten,ich würde mich nur auf Fähren,Zügen und Kreuzfahrtschiffen rumdrücken und würde das Fahrrad nur als Reisebegleitung mitnehmen.Und wenns so wäre-auch nicht schlimm!!!
Schlimmer ist,das ich noch überhaupt nichs gepackt habe und nur noch drei mal schlafen und dann geht es ab!!!
Dienstag, 14. Februar 2012
Reisefieber
Das Fieberthermometer steigt und steigt und ich lausche in mich hinein. Könnte dieser kleine Schmerz,den ich jetzt spüre,nachdem ich den ganzen Nachmittag beim Eisstockschießen war
,vielleicht meine Reisepläne gefährden?Sollte ich nicht doch noch mal schnell beim Arzt vorbeischauen,weil das Knie zwickt?Muß ich nicht doch noch irgendetwas kaufen,was ich noch ganz nötig brauchen werde?
Die Spannung steigt und es ist gut,das wir in den nächsten Tagen noch das eine und andere Mal bei Freunden eingeladen sind dann vergeht die Zeit schneller,denn es sind noch vier lange Tage,an denen man doch noch so manche Zweifel bekommen könnte.
Also,noch vier mal schlafen,dann geht der Zug.
Am Samstag ab 14.oo Uhr findet bei uns ein Abschiedsfest statt,wer will kann kommen!!!Ich würde mich freuen,möglichst viele von euch zu sehen!!!
,vielleicht meine Reisepläne gefährden?Sollte ich nicht doch noch mal schnell beim Arzt vorbeischauen,weil das Knie zwickt?Muß ich nicht doch noch irgendetwas kaufen,was ich noch ganz nötig brauchen werde?
Die Spannung steigt und es ist gut,das wir in den nächsten Tagen noch das eine und andere Mal bei Freunden eingeladen sind dann vergeht die Zeit schneller,denn es sind noch vier lange Tage,an denen man doch noch so manche Zweifel bekommen könnte.
Also,noch vier mal schlafen,dann geht der Zug.
Am Samstag ab 14.oo Uhr findet bei uns ein Abschiedsfest statt,wer will kann kommen!!!Ich würde mich freuen,möglichst viele von euch zu sehen!!!
Sonntag, 12. Februar 2012
Noch`n Gedicht
Frühlingserwachen
Mich lockt ein leises Läuten aus dem Haus.
Bei dieser Kälte geht kein Hund hinaus.
Doch unter dieser kalten,weißen Decke
da klingelt was,dort in der Gartenecke.
Erst denke icch,könnt sein es ist ne Maus.
Doch bei dem Frost wär es schnell mit der aus.
Es bimmelt weiter und ich find die Stelle.
Schneeglöckchen ist`s mit einge-frorener Schelle.
Ich lass es weiter läuten aus dem kalten Schnee
und geh ins Haus zurück und koch mir einen Tee.
Mich lockt ein leises Läuten aus dem Haus.
Bei dieser Kälte geht kein Hund hinaus.
Doch unter dieser kalten,weißen Decke
da klingelt was,dort in der Gartenecke.
Erst denke icch,könnt sein es ist ne Maus.
Doch bei dem Frost wär es schnell mit der aus.
Es bimmelt weiter und ich find die Stelle.
Schneeglöckchen ist`s mit einge-frorener Schelle.
Ich lass es weiter läuten aus dem kalten Schnee
und geh ins Haus zurück und koch mir einen Tee.
Freitag, 10. Februar 2012
Die letzten Besorgungen
Der Winter hat das Land fest im Griff,mit Minustemperaturen und Schneefall.Nur Helden gehen bei -10 Grad aus dem Haus.Also machte ich mich auf um meine noch notwendigsten Einkäufe zu erledigen.Ich ging zum Fahrradgeschäft,um Flickzeug zu kaufen.Da gäbe es etwas ganz neues ,sagte der Verkäufer ,ein Pflaster.Da brauchst du nicht mehr warten,bis der Kleber trocken ist,sondern kannst gleich weiterfahren.Das ist auch nur ein ganz kleines Päckchen,kleiner wie eine Streichholzschachtel und da sind sechs Pflaster drin."Ist das auch wirklich gut?"frag ich."Na klar"sagt er"Ich hab das ja sogar selber immer dabei"sagt er."Und hast du es denn auch schon mal benutzt?"frag ich."Nee"sagt er."Ja und woher weißt du,das es gut ist?"frag ich."Weils im Test gut abgeschnitten hat."sagt er.Also ich hab in meinem Auto auch so was Neues,nämlich keinen Ersatzreifen mehr sondern einen Kompressor und eine Dose mit irgend einer Flüssigkeit,womit sich die Löcher in den Reifen sofort schließen sollen.Aber tun sie das wirklich?Ich habe es noch nicht ausprobieren müssen,und habe es auch nicht vor,denn sicherheitshalber nehme ich immer noch einen Ersatzreifen mit.Sicher ist sicher.Deswegen habe ich mir dann zu den neumodischen Pflastern noch eine Tube Gummilösung gekauft obwohl er meinte"Des brauchts aba ned!"
Donnerstag, 9. Februar 2012
Ramadama
Eigentlich wollte ich nicht wegfahren,bevor der Keller aufgeräumt ist.Jetzt wird es aber Zeit!!!dann geh ich eben mal runter und schau mir die Sache mal an.Am Besten ist,ich fang mal mit der Hobelbank an.Aber was da drauf liegt kann ich doch nicht einfach so wegwerfen.Das kann man alles noch mal gebrauchen!Und teuer war das alles auch!Und wer weiß,ob man sowas heute überhaupt noch mal irgendwo kriegt!Ich hab das "Zeug"zwar die letzten 10 Jahre weder gesehen,noch in der Hand gehabt aber wenn es erst mal weg ist,dann isses weg.l neee,das mach ich erst mal staubfrei und dann räum ich es in die Schubladen--aber in welche?Außerdem ist es inzwischen schon halb zwei und ich wollte heute eigentlich noch was anderes machen.Naja,sieht ja schon ganz einigermaßen aus.Ich fahr ja auch erst am Samstag in acht Tagen.Ist ja noch Zeit!!!
Dienstag, 7. Februar 2012
Briefing
Sicherlich habt ihr alle schon mal eine Broschüre einer italienischen oder türkischen oder spanischen Tourismus-
attraktion in den Händen gehabt.Da habt ihr euch doch bestimmt gefragt,wenn ihr die deutsche Übersetzung des jeweiligen Original-
textes gelesen habt,ob der Deutschunterricht in diesen Ländern sich wirklich an der Sprache der Dichter und Denker orientiert.
Um nicht ähnlich komisch angesehen zu werden habe ich gerade einen Brief an ein italienisches Hotel geschrieben und zwar auf Deutsch und mit dem Hinweis,falls es nicht verstanden wird könnte ich den Brief auch auf Englisch schreiben.Kann man so ein Vierhalten akzeptieren oder denkt ihr das das beleidigend sein könnte?
attraktion in den Händen gehabt.Da habt ihr euch doch bestimmt gefragt,wenn ihr die deutsche Übersetzung des jeweiligen Original-
textes gelesen habt,ob der Deutschunterricht in diesen Ländern sich wirklich an der Sprache der Dichter und Denker orientiert.
Um nicht ähnlich komisch angesehen zu werden habe ich gerade einen Brief an ein italienisches Hotel geschrieben und zwar auf Deutsch und mit dem Hinweis,falls es nicht verstanden wird könnte ich den Brief auch auf Englisch schreiben.Kann man so ein Vierhalten akzeptieren oder denkt ihr das das beleidigend sein könnte?
Freitag, 3. Februar 2012
Presseschau (Sensationsentdeckung)
Im Pradomuseum wurde die Zwillingsschwester der Mona Lisa entdeckt.Unter einer Schmutzschicht,die auf einem alten Leinwandschinken lag.Man hat diese Schichten ganz vorsichtig entfernt und siehe da,da war sie,die Schwester.Irgendwie viel sauberer wie die Ältere.Auch das Lächeln scheint mir etwas schafsähnlicher zu sein,aber doch irgendwie familiär.Die lag ganz unten im Regal,im Archiv,wahrscheinlich Opfer einer Intrige.Häßlicher als die Ältere ist sie ganz bestimmt nicht.Gemalt ist sie auch viel schöner,vor allem angezogen.
Das ganze hat mich dazu bewogen,auch mal in meinem Archiv nachzuschauen-ganz unten im tiefsten Regal.Ei wen haben wir denn da?Einen Bruder.Eine Sensation,die Presse wird bald informiert werden.
Das ganze hat mich dazu bewogen,auch mal in meinem Archiv nachzuschauen-ganz unten im tiefsten Regal.Ei wen haben wir denn da?Einen Bruder.Eine Sensation,die Presse wird bald informiert werden.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Gewichtkontrolle
Seit Weihnachten musste ich eine Gewichtszunahme von 3kg hinnehmen.Das hört sich aber schlimmer an,als es wirklich ist denn:es könnte ja ein Zuwachs von Muskulatur an den Waden und am Oberschenkel sein.Das lässt sich ja so genau nicht feststellen.Nötig wäre es schon,denn ich habe heute schon mal eine kleine Probefahrt mit allem Gepäck gemacht und dabei festgestellt,das Muskeln an den Beinen gar nicht so schlecht wären.Auf der anderen Seite ist bei diesen winterlichen Temperaturen Fett auch nicht schlecht,denn es umlagert die Muskulatur und schützt sie vor zu starkem Abkühlen.Aber leider kann man sich das ja nicht aussuchen,wo die vielen Kalorien hinwandern und wie sie verwendet werden.
Übrigens der Schneider war mit meiner Jacke fertig und sie passt.
Übrigens der Schneider war mit meiner Jacke fertig und sie passt.
Ein verlorener Tag
Spät aufgestanden.Beim Schneider gewesen.War noch nicht fertig.Maschine kaputt.Komm heute Abend wieder.Einkaufen gegangen.Was ich wollte gabs nicht.Hab was anderes genommen.Habs gekocht.Hat nicht geschmeckt.Bin wieder ins Bett.Abends aufgestanden.zum Schneider gegangen.War immer noch nicht fertig.Näherin krank?!?!?
Abonnieren
Posts (Atom)
















































