Bist du in Buchara angekommen,hast du einen der Hauptzweige wenn nicht den zentralen Zweig der Seidenstrasse erreicht.Hier kreuzen sich die Wege,die aus Persien und Turkmenistan kommen mit den Wegen aus Kasachstan und China.So war es kein Wunder,das ich in meinem Hotel von einem Schweizer hörte,der mit einem Liegerad unterwegs sei und der gerade in einem Hostel dieser Stadt abgestiegen sei. Diesen Radler hatte ich vor ein paar Wochen in Sighnaghi in Georgien getroffen und wir hatten im Hotel zusammen gefrühstückt.Der war durch die Länder Armenien,Iran und Turkmenistan hierher nach Buchara gekommen und war gerade sehr gestresst weil es so heiß war und weil er schon am nächsten Tag weiter fahren wollte und er noch kein Visum für China hatte.Dann beim Einkaufen im Basar lief mir der holländische Archäologe wieder über den Weg und wir verabredeten uns zum Abendessen und als er kam,brachte er das australische Paar und die beiden deutschen Bergbaustudenten mit,die ich alle schon in Khiva getroffen hatte.Man läuft sich scheinbar hier allerorten über den Weg,denn die Routen sind in etwa vorgegeben.So ist auch hier in Buchara ein Treffpunkt der Reisebusse und es strömen Deutsche ,Holländer ,Amerikaner und Italiener in Massen durch die Stadt und die Frau vom Hotel meinte,das es in der Saison noch mehr Menschen sind,die die Seidenstrasse entlangfahren.
Auf den Basaren und in den Touristenshops gibt es zum Teil sogar ganz schöne Dinge zu kaufen aber da ich ja keine Zuladung mehr vertragen kann,bin ich vom Kaufrausch einigermaßen verschont und habe mir nur ein neues Hemd gekauft,das etwas dünner ist wie die,die ich mitgenommen hatte,denn die Hitze wird inzwischen recht unerträglich und ich bin froh,wenn ich mich vor die Klimaanlage in meinem Hotel flüchten kann,um dem Mittagshitzeschwall zu entgehen.Am Abend wird es dann wieder etwas kühler und man kann die sehenswürdigen Baudenkmäler besuchen.






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