Montag, 11. Juni 2012

Ende einer Lustfahrt

Liebe Freunde,
Nach einigen Strapazen,von Frost und Hitze gestählt,und doch mit unvergesslichen Erlebnissen und Bildern bedacht,werde ich meine Reise als Rad-Bus-Bahn-Schiff-Taxifahrt hier in Tashkent beenden.Das macht mich zwar unsagbar traurig,aber die Formalien der chinesischen Visaerteilung sind zur Zeit nicht so,das man als Einzelreisender mit dem Rad in das Reich der Mitte einreisen darf.Es wäre doch zu einfach gewesen.Auf dem Konsulat war man nicht sehr hilfreich und niemand wollte mir erklären,worin das Problem besteht.Die freundliche junge Dame,die Englisch sprechen konnte meinte nur das die Bestimmungen eben so sind,wie sie sind und das man da nichts machen kann.Somit wird es auch keinen Sinn machen,nach Bishkek zu fahren und es dort zu versuchen,denn wenn ich dort auch abgewiesen werde hab ich mich umsonst über die Berge gequält und nichts erreicht.
Ich werde nun den Flieger nach Shanghai nehmen und versuchen,die Fortsetzung der Reise entlang der Seidenstrasse ohne das Fahrrad zu unternehmen.Diesen Reiseabschnitt werde ich aber erst in Shanghai genauer planen.Jetzt gibt es nur das eine Problem,das die Reiseagentur mir nur eine Flugkarte verkauft,wenn ich ein Visum habe und die Chinesen mir gesagt haben,das ich ein Visum bekomme,wenn ich ein Flugticket habe. Äh!hm?Aber auch dieser Knoten müßte irgendwie zu lösen sein.Es ging doch bis jetzt immer irgendwie weiter und die chinesische Mauer hat doch inzwischen auch schon ein paar Löcher.Ich habe nur das Gefühl,so langsam an die Grenzen des Zumutbaren zu stossen und da hört der Spass an der Reise irgendwie auf.

1 Kommentar:

  1. erinnert mich irgendwie an einen mir vertrauten Kontinent, wie: es wird nicht registriert was das nicht registriert ist. Happy landings!

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