Samstag, 2. Juni 2012

Buchara 2

Buchara ist nicht die Traumstadt und romantisieren möchte ich sie auch nicht,obwohl es sie hier gibt,die orientalischen Momente im Alltagsleben und in der Architektur.Doch da ist noch viel zu tun,um alles instand zu setzen und wirkliche Schmuckstücke zu präsentieren.Vielleicht dauert es ja noch ein paar Jahre,bis alles perfekt ist.Sicher gibt es Stimmen,die sagen.das ist es ja gerade,dieses Halbfertige,was das orientalische ausmacht.Ich fände es allerdings schöner,wenn z.B.auch die Strassen auf denen man sich bewegt,in gutem Zustand wären und man nicht ständig Angst haben muß,das man in einen offenen und ungesicherten Kanalschacht fällt.Vielleicht bin ich aber auch durch meinen Unfall jetzt überkritisch geworden.Die Moscheen und Medresen sind zum Teil auch noch nicht restauriert aber es wäre natürlich auch nicht so wünschenswert,wenn in jeder luxussanierten Medrese ein Starbucks oder ein McDonalds eingezogen wäre oder in den liebevoll hergerichteten Moscheen die Armanis und Boss zuhause wären.Das ist hier noch nicht so,wie in anderen Touristenhochburgen,das sich die Elite der Konsumverführer in den Hauptsehenswürdigkeiten eingerichtet hat.Die Souvenierecken sind hier noch größtenteils mit einheimischen Produkten wie Teppichen,Seiden stoffen,Töpferwaren und bestickten Decken ausgestattet,wodurch ein lokales Flair zustande kommt,auch wenn die Waren,um die gefeilscht wird inzwischen meist aus China kommen.

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