Die Stadt Samarkand hat, meiner Ansicht nach, nicht zu Unrecht den strahlendsten Namen von allen der von mir bisher besuchten Orten.Das,was an Bausubstanz der alten Stadt übrig geblieben ist und die Zerstörung durch die unterschiedlichsten Ignoranten überstanden hat,ist noch gewaltig und beeindruckend genug,das es den Vergleich mit europäischen Stadtanlagen nicht zu scheuen braucht. Gleich nach meiner Ankunft machte ich einen Spaziergang durch die Altstadt und landete gleich bei zwei der zentralen Bauwerke,der Grabstätte der Timuriden dem Gur-Emir Mausoleum und am Registanplatz,an dem drei Medresen einen großen Platz begrenzen.Hier ist es am Abend ,wenn die Sonne untergeht,besonders stimmungsvoll und es kommen viele Menschen her,um das zu erleben.Man hat dafür sogar extra Bänke aufgestellt, das man sich das in aller Ruhe anschauen kann.Leider sind diese Bauwerke alle nicht mehr im Originalzustand,sondern mehr oder weniger perfekt restauriert denn nicht nur der Zahn der Zeit sondern auch einige räuberische "Archäologen"
haben an der Substanz genagt. Das hatte zur Folge,das einige der wertvollsten Teile in den Museen Berlins,Londons und St.Petersburgs die Hauptattraktionen der islamischen Sammlungen sind.
Natürlich lief mir der inzwischen scheinbar unvermeidliche , scheinbar fliegende Holländer über den Weg und mit ihm noch zwei Belgier, die ich auch im Hotel in Khiva getroffen hatte.Die Australier und die beiden Deutschen waren schon weitergereist.Ich werde drei Tage hierbleiben und dann nach Tashkent weiter fahren.Dort werden wir dann eine Abschlußkundgebung "Seidenstraße 2012" veranstalten und ich hoffe es werden alle da sein.






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