Beim Tee im Café schaust du natürlich nicht nur in die Natur und wie sie grünt und blüht, sondern schaust doch schon mal hin und wieder auf deine Mitmenschen,wie sie an dir vorüber flanieren,wenn man die verschiedenen Bewegungsformen,die da zu beobachten sind,denn so nennen möchte.Mir fiel hier in Baku vor allem auf,das scheinbar eine Hochhackenpflicht bei allen Frauen zu bestehen scheint,die einigermaßen etwas auf sich halten.Ich habs nicht nachgemessen aber 20cm ist mal gerade als der flachste Anfang zu bezeichnen.Flache Schuhe sind nur bei den weiblichen Gruppen zu beobachten,die auf Grund ihres Alters noch nicht oder nicht mehr auf der Balz sind und natürlich bei Schwangeren,die ja das Ziel ihres Werbungstanzes schon erreicht haben und sich körperlichen Gefahren nicht mehr aussetzen sollten.Bei der in Frage kommenden Gruppe, ist der Umgang mit diesen Waffen der Frau, auf die unterschiedlichste Weise zu beobachten.Sportliche,langbeinige,
modelähnliche Damen stolzieren klappernd über den Laufsteg-Bürgersteig,wie Claudia im Catwalk.Die sind aber eher in der Minderheit. Häufiger sind die nicht so gertenschlanken,etwas kleineren Damen zu beobachten,die die hohe Hacke meist noch mit der Plateausohle kombinieren.Hier erschöpft sich die Eleganz meist in der Form,der Farbe und des Design des Schuhs,denn meist haben sie Mühe,geradeaus zu gehen und ihren angestrengten Mienen ist zu entnehmen,das sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben,die Balance zu halten.Ganz und gar nicht elegant wird der Gang bei den unsportlichen etwas fülligeren jungen Damen,die sich mit ihrem Schuhwerk richtig auseinandersetzen müssen und die wackelnd und schwankend, gequält die Füße voreinander setzen.Da muß man sich wirklich Sorgen machen,das sie unfallfrei um die Kurve kommen.Das sieht dann schon sehr nach Arbeit und Bemühen aus und Mann muß sich fragen,ob das seine Hormone wirklich,wie erwünscht, so vehement zur Ausschüttung bringt, oder ob da nicht doch eher viel Mitleid eine Rolle bei der Beachtung des anderen Geschlechts spielt.Da ist es doch eher der Samariter im Manne,der da angesprochen wird und die reine Menschenliebe sagt ihm:"Schau,das du ihr schnell die Schuhe ausziehst,vor allem anderen und widme dich dann liebevoll dem Halux und versuche,durch Fußmassagen das Schlimmste an Mißbildungen zu verhindern."Auch um die Wirbelsäule und den Hüftknochen muß sich der engagierte Beobachter Sorgen machen.Mann sollte auf der Notrufseite seines Mobilfones immer die Nummer eines fähigen Orthopäden haben und die dann sofort weitergeben.Vielleicht kommt man sich ja so auch näher.Der besorgte Beschützer wird ja von den Damen auch immer gerne angenommen.
Solch Betrachtungen sind leider immer das Produkt von Langweile z.B.wenn man 6 Stunden auf den Flieger warten muß.Entschuldigung!!!
Für Langeweile ein schöner, kurzweiliger Bericht!
AntwortenLöschenUnd inzwischen bist Du hoffentlich sicher in Aktau gelandet?